12.04.2018, 09:35 Uhr

Demo für das Unfallkrankenhaus Wien-Meidling

Mit Kampfgeist für den Erhalt der AUVA und dem Unfallkrankenhaus Meidling: SPÖ Landesparteisekretäin Barbara Novak.

Die SPÖ Meidling organisierte eine Menschenkette: 500 haben sich an der Kundgebung für den Erhalt des Unfallkrankenhauses Meilding bei der AUVA beteilgt.

MEIDLING. Unter dem Motto "Rettet die Retter" organisierte die Meidlinger SPÖ kurzfristig eine Menschenkette vor dem Unfallkrankenhaus Meidling. Über 500 Menschen kamen am Donnerstag, 12. April, um 8 Uhr früh, um für den Erhalt des AUVA-Spitals zu demonstrieren.

Gleichzeitig wurde von der Gewerkschaft eine Betriebsversammlung abgehalten – die vor das Krankenhaus verlegt wurde. Unfallkrankenhaus-Arzt Dr. Helmut Leitner, SPÖ Landesparteisekretärin Barbara Novak und SPö-Gemeinderätin Gabriele Mörk sprachen sich für den Erhalt des Spitals in seiner derzeitigen Form aus.

"Kurz hat seine Wurzeln vergessen"

Dabei warf Mörk dem Kanzler vor: "Kurz hat seine Wurzeln vergessen. Er stammt aus Meidling, einem Arbeiterbezirk." Eine Zerschlagung des UKH Meidling würde das Kompetenzzentrum hier zerstören.

Vor allem thematisiert wurde die Befürchtung, dass die Zerschlagung der AUVA eine Privatisierung des Spitals- und Gesundheitswesens folgen solle.

Vorsteherin als Unterstützerin

Auch die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava unterstützte die Menschenkette: "Von der beabsichtigten Zerschlagung der AUVA sind tausende Menschen in Meidling betroffen", so Votava.
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