Einblick in fremde Welten an einem Tag

Die Fotos werden auch am Wasser perfekt in Szene gesetzt und befinden sich ständig in Bewegung.
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  • Die Fotos werden auch am Wasser perfekt in Szene gesetzt und befinden sich ständig in Bewegung.
  • hochgeladen von Katharina Hölzl

Baden bei Wien. In der Rosenstadt Baden bei Wien entzücken nicht nur die vielen Blumen, sondern auch das Fotofestival La Gacilly-Baden, welches noch bis 30. September dort gastiert. Ausgehend vom Rosarium kann man in ganz Baden mehr als 2000 Fotos in 35 Einzelausstellungen bestaunen. Der Schwerpunkt liegt auf Afrika, jedoch finden sich auch Werke aus aller Welt, um das Verhältnis zwischen Mensch-Tier und Umwelt zu ergründen.

Ein Besuch wert

Die Geburtstagsaktion der ÖBB für Vorteilscardbesitzer habe ich zum Anlass genommen, um der Rosenstadt Baden einen Besuch abzustatten. Dabei stand die Fotoausstellung in meinem Fokus und das sonnige Wetter hat mir ebenfalls Lust auf Fotografien im Freien gemacht.
Das Festival findet normalerweise in der französischen Stadt La Gacilly statt und stattet Baden von 8. Juni bis 30. September einen Besuch ab. Mehr als 30 Fotografen präsentieren ihre Werke und geben Einblick in verschiedenste Kontinente der Erde. Somit reist man von Afrika über Asien nach Amerika und wird immer wieder nach Europa zurückgeholt. Es werden fremde Kulturen und Lebensweisen näher gebracht, Tiere in ungewohnter Weise porträtiert und unser Umgang mit der Natur und der Umwelt diskutiert. Der Fokus liegt diesmal auf dem Kontinent Afrika und steht unter dem Motto "I love Africa". Natürlich spielt auch der künstlerische Aspekt eine Rolle, obwohl sehr viele Fotografien dem Fotojournalismus entspringen und bereits in Magazinen wie dem National Geographic erschienen sind. Zusätzlich wird das ganze noch von Fotoprojekten französischer und österreichischer Schulen abgerundet.

Zum Nachdenken anregen

Die Ausstellung bietet nicht nur lustige und erfreuliche Werke, sondern soll auch zum Nachdenken anregen. Die Fragen die sich dann stellen sind: "Wie gehen wir mit unserer Umwelt um?", "Welche Auswirkungen hat es auf unseren Planeten und die darauf lebenden Menschen?" und "Was können wir dagegen tun?".
So wird zum Beispiel auf die illegale Jagd nach Elfenbein und Hörnern von Nashörnern, den Jagdtourismus und die Trophäensammlung geschossener bedrohter Tierarten, den Klimawandel und vom Mensch erzeugten Naturkatastrophen eingegangen.
Besonders eindrucksvoll erweist sich die Ausstellung, die sich mit Atombombentests der Sowjetunion während des Kalten Krieges und den Auswirkungen auf die Stadt Semipalatinsk in Kasachstan und deren Menschen auseinandersetzt. Denn die Bilder befinden sich im Gegensatz zu den anderen nicht im Freien, sondern werden im ersten Stock des Heiligenkreuzerhofs beim Grünen Markt ausgestellt. Da die Wohnungen in diesem Gebäude schon seit circa 20 Jahren nicht mehr genutzt wurden und dementsprechend verfallen sind, ist die Atmosphäre dort einzigartig. Die Bilder und die Räume verstärken sich gegenseitig und lassen die Betrachterinnen und Betrachter nachempfinden, was es bedeutet Betroffene und Betroffener von menschengemachten Katastrophen zu sein.
Denn oft sind wir uns gar nicht bewusst wie viel Einfluss wir auf unsere Umwelt nehmen und wie viel Schaden wir Menschen in den Regionen der Erde anrichten und genau hier setzt die Ausstellung an.



Autor:

Katharina Hölzl aus Melk

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