Ich habe einen sogenannten „Tennisellenbogen“. Kann mir eine PRP-Therapie mit Eigenblutextrakten helfen?

Prim. Dr. Bernhard Bader
Leiter der Abteilung Orthopädie
Landesklinikum Gmünd
  • Prim. Dr. Bernhard Bader
    Leiter der Abteilung Orthopädie
    Landesklinikum Gmünd
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  • hochgeladen von Christian Trinkl

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden. Begonnen wird meist mit einer
Physiotherapie verbunden/gefolgt mit lokalen Infiltrationen, bei Therapieresistenz kann eine OP notwendig sein.
Neben Kortison wird seit einigen Jahren aktiviertes Blutplasma zur Infiltration verwendet. Es gibt zwei Bezeichnungen, die im Wesentlichen das Gleiche meinen: PRP (platelet rich plasma) und ACP (autologues conditioned plasma): Blut vom Patienten wird zentrifugiert und jene Plasmateile gewonnen in denen Wachstums- und Differenzierungsfaktoren besonders angereichert und konditioniert werden. Die Bestandteile gewinnen eine antientzündliche Wirkung und werden dem Patienten infiltriert.
Die derzeitige Datenlage zeigt positive Effekte. Wie immer in der Medizin gibt es aber keine Erfolgsgarantie. Die Kassen zahlen die Therapie nicht.

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