"Bettelverbot" in Ybbs soll nun doch kommen

In Ybbs an der Donau wird laut Bürgermeister Alois Schroll künftig kein Betteln mehr erlaubt sein.
  • In Ybbs an der Donau wird laut Bürgermeister Alois Schroll künftig kein Betteln mehr erlaubt sein.
  • hochgeladen von Michael Hairer

YBBS. Der Knalleffekt des „Bettelverbotes“ für Ybbs, mit dem der Stadtchef Alois Schroll Anfang März österreichweit eine Medienwelle ausgelöst hatte, steht kurz vor der Umsetzung.

"Betteln" als Menschenrecht

Nachdem es sich beim „Betteln“ um ein Menschenrecht handelt, darf die Stadtgemeinde jedoch kein generelles Bettelverbot für das gesamte Stadtgebiet aussprechen. Wie vom Land Niederösterreich vor einigen Tagen gefordert, muss die Gemeinde noch genaue Stadtbereiche definieren und erneut beim Land einreichen.

Der Bürgermeister zeigt sich diesbezüglich zuversichtlich: “Das Bettelverbot für Ybbs wird in wenigen Tagen in Kraft treten. Wir halten uns hierbei streng an die gesetzlichen Vorgaben", so Alois Schroll. "Ich betone aber, dass in unserer Stadt hilfsbedürftigen Menschen jederzeit geholfen wird. Aggressives und organisiertes Betteln aber dulden wir keinesfalls. Zu dieser Entscheidung stehe ich und setze mich auch dafür ein, dass andere Gemeinden nachziehen."

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