Steig ein 2019
Bezirk Melk im "grünen" Mobilitätscheck

Die Bürgermeister rund um die Region Texingtal machten mit Gerhard Karner (3.v.r.) eine Segway-Tour durchs Tal.
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  • Die Bürgermeister rund um die Region Texingtal machten mit Gerhard Karner (3.v.r.) eine Segway-Tour durchs Tal.
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BEZIRK. Sie sind die Alternative zum Radfahren. Die Rede ist vom wiederkehrenden Trend des Scooterfahrens. Im Gegenteil zu früher ist bei den Zweirädern ein entscheidendes Detail dazugekommen, welches die Menschen wieder mehr zum Scooterkauf anregt: ein Elektromotor.

Test in der Stadt Melk

Zwar muss man für einen E-Scooter tiefer in die Tasche greifen – Preise ab 199 Euro – als für einen "Öko-Scooter", doch gerade für Erledigungen in der Stadt sind diese ideal. Auch die BEZIRKSBLÄTTER haben einen E-Scooter in der Bezirkshauptstadt getestet. Der größte Vorteil des Transportmittels findet gleich bei der Parkplatzsuche statt. "Statt in den Parkzonen Geld auszugeben, kann man locker auf den Gratis-Parkflächen außerhalb der Zonen stehen und man kommt ohne Anstrengung ins Büro", resümiert Redakteur Daniel Butter. Auch ein Termin im Stift Melk ist kein Problem. Rauf auf den Scooter und "auffi aufn Berg". "Man muss sich zwar erst an die Geschwindigkeit gewöhnen, der Rest ist einfach aufsteigen und lenken", erklärt Daniel Butter.

Aber Achtung: Ab 1. Juni gelten für E-Scooter-Fahrer die gleichen Verkehrsregeln wie für Radfahrer, sprich Fahren am Gehsteig verboten. Es besteht zwar keine Helmpflicht, aber: "Es ist ratsam, da er doch ziemlich schnell ist", rät Daniel Butter.

Ohne Lenker auf zwei Rädern

Ein Trend, der fast zeitgleich mit dem E-Scooter aufgetaucht ist, sind Hoverboards. Dies sind selbstfahrende Boards, die mit Gewichtsverlagerung elektrisch fahren. "Mein Sohnemann hat ein Hoverboard. Eigentlich voll zufrieden. Bin auch selbst schon damit gefahren. Am Anfang a bissal schwierig, weil man das Gleichgewicht braucht zum Draufsteigen", erklärt etwa die Ybbserin Manuela Weigand. Gerade bei der Jugend sind Hoverboards immer beliebter.

"Ich glaub aber, dass dieser Trend sich bald wieder legen wird", sagt Manks Bürgermeister Martin Leonhardsberger lachend. In seiner Stadtgemeinde gibt es für alle Radfahrer und Rollerfahrer schon viele Möglichkeiten, sich auf ökologische Weise durch die Ortschaft zu bewegen bzw. sich auszutoben. "Wir bauen das Netz und das Angebot stetig aus. Wir versuchen auch mit diversen Aktionen die Bevölkerung mehr auf ihre Räder und Co. zu bekommen", erklärt Leonhardsberger. Und das mit Erfolg. Rund zwölf Prozent der Bevölkerung erledigen Alltagsdinge auf ihrem Rad.
Doch faszinieren Leonhardsberger auch die E-Alternativen? "Ich bin begeisterter Sportler, hab aber schon einiges ausprobiert. Besonders das Segway-Fahren finde ich richtig cool."

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Die Bürgermeister rund um die Region Texingtal machten mit Gerhard Karner (3.v.r.) eine Segway-Tour durchs Tal.
Daniel Butter testet einen E-Scooter in Melk.

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