Bezirk Melk: "Verständnis für die Baustellen aufbringen"

Friedrich Lehensteiner und Karl Schwarz von der Straßenmeisterei Melk appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer.
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  • hochgeladen von Daniel Butter

BEZIRK. Im Winter kämpfen die Bediensteten des NÖ-Straßendienstes gegen Eis und Schnee, im Sommer dampft trotz Temperaturen über 30 Grad der heiße Asphalt. Insgesamt setzt die „orange Brigade“ diesen Sommer drei Großprojekte im Bezirk um und macht somit unseren Verkehr schneller, sicherer und leiser. Im Gegenzug wird nur eines erwartet: Ein wenig mehr Verständnis. Ein Lokalaugenschein.

Maßnahmen sind wichtig

"Wir sind dafür da, dass wir die Substanz der Straßen erhalten und da sind diese Maßnahmen unerlässlich", erklärt Friedrich Lehensteiner von der Straßenmeisterei Melk. Aktuell stehen die Bereiche rund um den Donauradweg neben der B 33 und die Verbindung Winden-Melk am Programm. Doch auch in Mauer wird gerade fleißig gearbeitet. "Jeder ist froh, wenn er auf sicheren Fahrbahnen fahren kann. Da muss man auch die eine oder andere Baustelle in Kauf nehmen", so Lehensteiner.

Verständnis aufbringen

Sein Blindenmarkter Kollege, Herbert Osanger, sieht diese Thematik genauso. "Darum müssen wir zum Schutz aller Beteiligten auch entsprechende Maßnahmen, wie etwa eine Temporeduzierung rund um die Baustelle machen", erklärt der Blindenmarkter. Leider immer wieder zum Unverständnis von manchem Autofahrer. Tempoüberschreitungen sowie falsches Fahrverhalten und die damit verbundene Gefährdung von Mitarbeitern ist das tägliche Leiden der Straßenmeistereien. "Ein bisschen mehr Verständnis und Vernunft für diese Arbeiten muss doch drinnen sein", appellieren Lehensteiner und Osanger.

Tatort: Straße in Loosdorf

Zum Glück gehen die meisten Sachen auch glimpflich aus – bis auf ein paar "Seitenspiegel-Streifer" oder Beschimpfungen. Doch es kann auch anders enden. "Ich bin vor zehn Jahren von einer älteren Dame in Loosdorf angefahren worden. Bis auf Prellungen und Wunden ist nichts passiert", erzählt Karl Schwarz von der Straßenmeisterei Melk und fügt noch hinzu: "Es ist zwar passiert, aber es hätte nicht sein müssen."

Zur Sache: Unsere Straßenbauabteilung

In den vier Straßenmeisterein im Bezirk (Melk, Mank, Blindenmarkt und Pöggstall) sind insgesamt 200 Personen beschäftigt. Die meisten Mitarbeiter hat Mank mit 56, die wenigsten Pöggstall mit 41. Von den insgesamt 971 Kilometern Straßennetz im Bezirk werden 359 km mit Salz und 558 km mit Split bestreut. 3.126 Tonnen Salz und 9.648 Tonnen Split werden durchschnittlich im Winter auf unseren Straßen verbraucht.

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