Reisebericht
Eine Woche "Big Apple"

Soho
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MELK/NEW YORK. Mit ihrem Stück „Little Indian Girl and Buffalo Bill“ wurde die Melker Schauspielerin Saskia Norman von dem größten Einpersonenstück-Festival "United Solo" angenommen. Nun trat sie ihre Reise in den "Big Apple" an und erzählt den BEZIRKSBLÄTTERN ihre Erlebnisse.

Erst einmal ankommen

Gegen zwei Uhr nachmittags landet Saskia Norman im „Big Apple“. Sogleich geht es mit einem der typischen gelben Taxis in den Stadtbezirk Brooklyn zu ihrer Unterkunft. „Ich habe mich gleich wie zu Hause gefühlt, gar nicht wie ein Tourist“, erzählt Norman. Den Tag ihrer Ankunft lässt sie, mit einem entspannten Spaziergang im „Madison Square Park“ der im „Flatiron“-Bezirk Manhattans zu finden ist, ausklingen. „Brooklyn ist ganz anders als Manhattan“, erklärt Norman. „Manhattan war sehr viel auf einmal. Obwohl ich mich gleich ausgekannt habe, war ich trotzdem überfordert, weil dort einfach alles Stress, Stress, Stress ist. Brooklyn ist sehr gemütlich. Wie ein kleines Städtchen mit vielen kleinen Läden, alles Familienbetriebe, und vielen Bäumen. Manhattan hat fast keine Bäume außerhalb der Parks.“

Das Zurechtfinden

Die ersten Tage verbringt die Schauspielerin damit, die Auswirkungen der sechsstündigen Zeitverschiebung möglichst gering zu halten. Sie erkundet Brooklyn und flaniert von ihrem Wohnviertel „Gowanus“, durch das Geschäftsviertel „Downtown Brooklyn“, in Richtung "Waterfront" und Brooklyn Bridge: „Je näher man der Brücke und somit Manhattan kommt, desto mehr wandelt sich die gemütliche Mentalität Brooklyns in geschäftiges Treiben.“ Um ihre Freundin und Kollegin Lilly Dennis bei ihrem Auftritt zu unterstützen, begibt sich Saskia Norman nach „Midtown Manhattan" in ultimative Nähe des berühmten „Times Square“. Dort befindet sich das Theater „Theater Row“, Veranstaltungsort von „United Solo“. Norman nützt die Gelegenheit, um mit der Umgebung bezüglich ihres eigenen Auftrittes vertraut zu werden.

„Shopping“ muss auch sein

Zum Einkaufen meidet die Melkerin die berühmte Einkaufsmeile „5th Avenue“. Sie begibt sich stattdessen in ein Einkaufsviertel, welches aus den Stadtteilen „SoHo“, „NoHo“ und „West Village“ besteht.

Der Tag des Auftrittes

Um jegliche Nervosität bezüglich des herannahenden Abends im Keim zu ersticken, unternimmt sie einen Ausflug in das von Freunden empfohlene Wohnviertel „Dumbo“. Dieses am „East River“ gelegene Viertel soll zu den teuersten Wohngegenden in ganz New York City gehören. „Es ist mir unerklärlich, dass so viele Leute hier wohnen wollen. Alles alte Fabrikgebäude, deren Innenleben hauptsächlich in schicke Wohnungen umgebaut wurde. Es ist ein Hipsterparadies. Die U-Bahn, welche unter der Manhattan Bridge verläuft, macht den Spaziergang am Wasser auch nicht gerade friedlich", empfindet die Melkerin.

„Weshalb ich hier bin“

„Während ich Backstage auf meine Ansage gewartet habe, ist mir die ganze Zeit im Kopf herumgegangen, dass der Moment für den ich überhaupt nach New York gereist bin, gleich kommt. Und dann kam ich auf die Bühne, hab mein Stück durchgezogen und ehe ich mich versah, war ich schon wieder Backstage und lauschte, wie das Publikum, den Saal verlässt.“

„Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war froh wieder nach Hause zukommen. Einfach nur deswegen, weil ich das erledigt habe wofür ich nach New York gekommen bin, ich hab es gut gemacht und jetzt gehen das Leben und die Arbeit zu Hause wieder weiter“, sagt Saskia Norman abschließend.

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