Interview
Melks Bezirksjägermeister erklärt Hintergründe der Treibjagd

Bezirksjägermeister Bernhard Egger im Interview.
  • Bezirksjägermeister Bernhard Egger im Interview.
  • Foto: Eva Dietl-Schuller
  • hochgeladen von Daniel Butter

BEZIRKSBLÄTTER: Was genau ist eine Treibjagd?
BERNHARD EGGER: Von einer Treibjagd spricht man, wenn mindestens zehn Teilnehmer dabei sind. Das sind zum einen die Jäger selbst und die Treiber (treiben das Wild in die Richtung des Jägers). In den meisten Fällen wird bei der Treibjagd Niederwild, insbesondere Feldhasen, Fasane und Wildenten, gejagt. Zur Regulierung des Bestandes findet diese Methode jedoch auch bei Rotwild, Schwarzwild und Rehwild Anwendung.

Wie wird eine Treibjagd organisiert?
Eine Treibjagd muss über mehrere Wochen geplant werden. Diese muss auch dementsprechend angemeldet sein, um entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu machen, falls diese notwendig sind. Und wichtig für die teilnehmenden Jäger und Treiber ist, dass der Jagdleiter bestimmt, natürlich unter den gesetzlichen Bestimmungen, wie die Jagd abläuft.

Auf was müssen die Jäger während der Jagd achten?
Da Jäger immer wieder auf Weiterbildung gehen müssen, müssen die gelernten Dinge auch entsprechend umgesetzt werden. Auch die Sicherheitskleidung muss angelegt sein. Bei Abschuss muss auf die Umgebung geachtet werden. Alle müssen sich an die Weisung des Jagdleiters halten.

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