X-Akten Bezirk Melk
Mönch sorgt für Geisterstunden auf der Burg Plankenstein

Ein junger Mönch stürzte vor rund 500 Jahren versehentlich in eine Gruft, die verschlossen wurde. Er soll noch herumspuken.
  • Ein junger Mönch stürzte vor rund 500 Jahren versehentlich in eine Gruft, die verschlossen wurde. Er soll noch herumspuken.
  • Foto: Fotomontage: Herbert Orlich/pixabay
  • hochgeladen von Niklas Powondra

X-Akten: Ein junger Mann ließ in den Gemäuern sein Leben. Er soll bis zuletzt auf der Burg gespukt haben.

PLANKENSTEIN. Von Aggstein über Melk und von der Schallaburg bis Plankenstein. In der BEZIRKSBLÄTTER-Serie "Die geheimen X-Akten" haben wir vier der mysteriösen Mythen aus dem Bezirk aufgedeckt.

Knochen entdeckt

Zum Abschluss der Serie machen wir einen Ausflug zur Burg Plankenstein. Sie zählt zu den schönsten Burgen im Mostviertel, besonders nach einer groß angelegten Renovierung. Bei den Umbauarbeiten fand man aber etwas nicht Alltägliches. Es wurden alte Knochen entdeckt.

Legende des Mönchen

Diese sollen laut einer Legende einem jungen Mönch gehören. In der ehemaligen Burgkapelle der Höhenburg stürzte im Mittelalter ein Novize in eine Gruft, die danach versehentlich geschlossen wurde und woraufhin der junge Mönch darin sein Leben ließ.

Keine Ruhe gefunden

Seit diesem Tag soll er keine Ruhe gefunden haben und trieb sein Unwesen auf dem Areal. 500 Jahre später wurde bei den Umbauarbeiten das Skelett des Mönches gefunden. Er wurde daraufhin bestattet und es wurde ihm der Seelenfrieden gewährt. Für Burgherr Erich Podstatny ist das fast kurios. „Ich muss schon sagen, das ist wie ein Betrug – jetzt kaufst du dir eine Burg und dann ist kein Geist da“, wird der Burgherr bei einem Kurier-Interview zitiert.

Signale gedeutet

Doch immer wieder wird behauptet, dass sein Geist bis heute nicht zur Ruhe kommt und er als Schatten sein Unwesen treibt in der Plankenstein. Er soll sich unter anderem in herumstehenden Spiegeln zeigen und versucht mittels Lichtzeichen zu signalisieren, wo sich sein finsteres Grab befindet. Ob er seine Ruhe gefunden hat oder nicht, können Sie beim nächsten Besuch auf Burg Plankenstein selbst herausfinden.

Löse das Rätsel, knacke den Code und gewinne!

Sie wurde zeitlebens an silbernen Ketten in den unterirdischen Gängen des Schlosses eingesperrt. Die Seele der jungen Frau findet bis heute keine Ruhe und zeigt sich häufig, um tragische Ereignisse anzukündigen. Eine der Büsten im Arkadenhof stellt übrigens das Hundefräulein dar.
Vielleicht spüren oder sehen Sie beim nächsten Besuch auf der Schallaburg auch ungewöhnliche Ereignisse.

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