Corona-Ampel im Bezirk Melk
"Müssen mit Besonnenheit die Situation sehen"

Unser Bezirk ist von Grün auf Orange gesprungen.
  • Unser Bezirk ist von Grün auf Orange gesprungen.
  • Foto: RMA/Grafik
  • hochgeladen von Daniel Butter

Von Grün direkt auf Orange jetzt wegen großem Anstieg der Infektionen

BEZIRK. In den letzten 14 Tagen wurden laut Gesundheitsministerium 107 Personen (Stand Montag) im Bezirk Melk positiv auf das Coronavirus getestet. Zudem gibt es von vereinzelten Events, aber auch Bildungseinrichtungen, vorerst kleinere Clusterbildungen. Dies sind nur zwei Gründe, warum unser Bezirk von der Corona-Ampel-Kommission von Grün gleich eine Farb-Phase übersprungen hat und nun auf Orange gestellt wurde.

"Ernsthafte Gelassenheit"

"Wichtig ist, sich nun an die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung (siehe hier) zu halten und die Situation mit einer ernsthaften Gelassenheit zu sehen", beruhigt Gerhard Karner, VP-Bürgermeister von Texingtal und Obmann des Gemeindebundes Bezirk Melk. In seiner Gemeinde beobachtete man schon, wie gut die Maßnahmen beispielsweise in den Bildungseinrichtungen und am Fußballplatz umgesetzt werden. "Zudem ist die Ampel ein Richtwert, um den richtigen Umgang mit der Situation zu evaluieren und dementsprechende Maßnahmen zu setzen", so Karner. Der Ybbser Bürgermeister und ebenfalls Obmann für die SP-Bürgermeister im Bezirk, Alois Schroll, rät ebenfalls zur Vorsicht und ersucht, dass alle an einem Strang ziehen, sodass der Bezirk bei der Corona-Ampel schnell wieder ein oder zwei Stufen nach unten geht.

Registrierung statt Sperrstund

Ein ganz wichtiger Punkt der Maßnahmen betrifft auch die Wirte. Mario Pulker, Obmann der Fachgruppe Gastronomie NÖ, meint dazu: "Eine Vorverlegung der Sperrstunde wäre für sehr viele unserer Betriebe eine finanzielle Katastrophe. Jedes Mittel, um das zu verhindern, soll uns recht sein. Ich bedanke mich bei Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, dass man hier eine wirtschaftlich verträglichere Variante umsetzt. Wir informieren unsere Betriebe schnellstmöglich, um sie auf die Einführung der Registrierung ab 1. Oktober vorzubereiten."

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