Melks "geheime" Helden
Pfleger sind echte Helden

Die Pflege- und Betreuungsmanagerin Brigitte Schuster zusammen mit ihren Damen, Cäzilia Paternoster und Anna Mitterer.
  • Die Pflege- und Betreuungsmanagerin Brigitte Schuster zusammen mit ihren Damen, Cäzilia Paternoster und Anna Mitterer.
  • hochgeladen von Sebastian Puchinger

Die BEZIRKSBLÄTTER haben sich mit einer Pflege- und Betreuungsmanagerin zum Interview getroffen.

BEZIRK MELK. Sie leisten täglich Unglaubliches. Sie helfen Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. In der neuen Serie "Melks ‚geheime‘ Helden" stellen wir die Berufsgruppen vor, denen ein Cape gerecht werden würde. Diesmal berichten wir über den harten Beruf der Pflegekräfte.

Der geregelte Tagesplan

Brigitte Schuster ist die "Bereichsleitung" im Pflegeheim Mank. Ihr Tagesablauf sei grundsätzlich strikt durchgeplant. "Also im Grunde mache ich alles. Ich gebe den Bewohnern die Medikamente und Tabletten aus, helfe den anderen Pflegekräften, erstelle Dienstpläne, führe die Gespräche mit den Angehörigen und erledige alles Organisatorische", erklärt sie. Organisatorisch gäbe es vieles, so gibt es zum Beispiel regelmäßig Arztbesuche und im Anschluss müssen die verschriebenen Medikamente besorgt werden.
Pflegekräfte sind unerlässlich. Bei Brigitte Schuster habe es sich eben "so ergeben", dass sie diesen Beruf ausübt. "Ich habe 1991 bei der Caritas als Heimhilfe begonnen – ohne Ausbildung." Der Grund dafür sei hauptsächlich der gewesen, dass sie Geld verdienen wollte, als Traumberuf sah sie es anfangs nicht an. "Mittlerweile liebe ich meinen Job sehr. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich in die Arbeit gehe."

Kein Tag ist der gleiche

"Es ist toll zu sehen, wie stark die Bewohner mit uns zusammenwachsen. Es ist so schön, wie sich die Bewohner ihre Zimmer einrichten. Dieses Pflegeheim lebt!" Besonders gefalle ihr, dass die Bewohner sich gegenseitig motivieren. "Hier ist immer irgendwas los!"
Auch wenn es oftmals sehr stressig ist, so gibt es doch mindestens genauso viele schöne Momente. "Wir haben einmal eine sehr kranke Frau aus dem Krankenhaus bekommen. Sie war wirklich krank und war stark isoliert." Irgendwann hat diese Frau dann jemanden getroffen, den sie kannte. "Sie lächelte, freute sich und rief sogar seinen Namen." Plötzlich ging es wieder bergauf mit ihrer Gesundheit. "Der Lebenswille war zurückgekehrt. Heute ist diese Dame 95 Jahre alt und lebt ein glückliches Leben mit uns allen hier. Sie ist wirklich eine tolle Frau."

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