Digitalisierung in der Landwirtschaft:
Regionenforum lud zum Diskutieren ein

(v.l.n.r.): DI Dr. Jürgen Karner, Bundesvorsitzender der SPÖ Bauern, ÖkR Josef Etzenberger, Bezirksgeschäftsführer Bernhard Wurm, Stadtrat Albert Kisling, Ing. Stefan Polly, Kammerrätin Hilde Glinz, Nationalratsabgeordnete Bürgermeisterin Renate Gruber, Landesgeschäftsführer der Salzburger SPÖ und stv. Bundesvorsitzender der SPÖ Bauern Hannes Mathes und Vorsitzender SPÖ Bischofstetten Andreas Bicek.
  • (v.l.n.r.): DI Dr. Jürgen Karner, Bundesvorsitzender der SPÖ Bauern, ÖkR Josef Etzenberger, Bezirksgeschäftsführer Bernhard Wurm, Stadtrat Albert Kisling, Ing. Stefan Polly, Kammerrätin Hilde Glinz, Nationalratsabgeordnete Bürgermeisterin Renate Gruber, Landesgeschäftsführer der Salzburger SPÖ und stv. Bundesvorsitzender der SPÖ Bauern Hannes Mathes und Vorsitzender SPÖ Bischofstetten Andreas Bicek.
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Die SPÖ Bischofstetten und die SPÖ Bäuerinnen und Bauern veranstaltete letzten Donnerstag gmeinsam im Gasthof Sterkl eine Podiumsdiskussion zum Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft: Zwischen Naturnähe und Robotern“.

Zahlreiche interessierte Gäste folgten der Einladung von Ortsparteivorsitzenden Andreas Bicek, um über die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Landwirtschaft zu diskutieren. Auf dem Podium mit dabei waren Nationalratsabgeordnete Bürgermeisterin Renate Gruber, Kammerrätin Hilde Glinz, Studiengangsleiter DI Dr. Jürgen Karner, Stadtrat Albert Kisling aus Krems und Ing. Stefan Polly von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.

Digitalisierung sinnvoll nutzen
„Digitalisierung als Teil der Gesellschaft und als Chance zu begreifen ist ein wichtiger Schritt. Der nächste ist es, diese Chance auch sinnvoll einzusetzen und zu nutzen“, sagte Andreas Bicek und sprach damit viele Veränderungen an, mit denen sich Landwirte in den letzten Jahren auseinandersetzen wie Milchroboter, der Einsatz von Biotechnologie als Spritzmittel als Alternative zu Pestiziden, Apps zur Dokumentation oder Lenksysteme für Traktoren.

Faire Fördersysteme etablieren
Aber auch die Politik sei gefragt: „Nicht nur gerechte Fördersysteme sind notwendig, sondern auch der Erhalt der Bindung des Menschen an die Natur und den Tieren, sowie Maßnahmen die sicherstellen, dass Landwirte faire Preise für ihre Produkte erhalten“, ist Nationalratsabgeordnete Renate Gruber überzeugt.

Bauernmärkte schaffen Bewusstsein

Bewusstsein für Produkte aus der Region könne man durch Ab-Hof-Verkäufe und Bauernmärkte schaffen: „Besonders Bäuerinnen sind hier sehr kreativ – ob es um selbstgemachte Säfte, direkten Kontakt mit KundInnen beim Fleischverkauf oder persönliche Einblicke in die Produktion geht: Der Wert der Arbeit und Erzeugnisse von Bäuerinnen und Bauern kommt so wieder mehr in die Köpfe der Menschen“, ist sich Hilde Glinz, SPÖ Landesbäuerin sicher.

Regionenforum: Neue Initiative für den ländlichen Raum

Mit dem Veranstaltungsformat „Regionenforum“ starteten die SPÖ Bäuerinnen und Bauern im vergangenen Herbst eine breit angelegte Debatte über die Zukunft des ländlichen Raums, in der die Bevölkerung mit Expertinnen und Experten sowie politischen AkteurInnen Lösungen für zentrale Herausforderungen entwickelt. Bei den Regionenforen sollen jene Menschen zu Wort kommen, die mit den Problemen des täglichen Lebens zu kämpfen haben. Ziel ist es, die Zusammenarbeit und die Vernetzung einer Vielzahl von Beteiligten zu fördern, um so ein vermehrtes Bewusstsein für den ländlichen Raum zu schaffen.

Autor:

Bernhard Wurm aus Melk

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