Todesfalle Swimmingpool
So verhindern wir Melker Badeunfälle mit Kindern

Neben Schwimmhilfsmitteln, wie Schwimmflügel und -reifen, vermeidet man Badeunfälle vor allem durch Achtsamkeit.
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  • hochgeladen von Daniel Butter

BEZIRK. Immer mehr Melker haben einen eigenen Pool im Garten. In Niederösterreich ertrinkt jedes dritte Jahr ein Kind – denn egal ob in der Wanne im Planschbecken oder im Pool: Nur zehn Zentimeter Wassertiefe reichen für eine Tragödie aus. Gemeinsam wollen wir unsere Pools kindersicher machen.

"Kinder ertrinken lautlos"

„Für Kinder kann das Spielen in der Nähe von Gewässern durch eine kleine Unachtsamkeit zur tödlichen Gefahr werden. Schon drei Minuten genügen, um das Badevergnügen tödlich enden zu lassen. Kinder können schon im 15 cm tiefen Wasser ertrinken“, weiß der Bezirksstellenkommandant vom Roten Kreuz Melk, Gerhard Scheiber. Wasser hat große Anziehungskraft auf alle Kinder, und unbeaufsichtigte Momente können fürchterliche Konsequenzen haben. Kinder ertrinken still und können niemanden alarmieren. Sie haben Schwierigkeiten beim Versuch über Wasser zu bleiben, Mund und Nase oberhalb des Wassers zu halten, sodass ein Hilferuf nicht möglich ist.

Lernen, Zaun und Armband

Doch wie kann man solche Situationen vermeiden? "Am besten ist es, dem Kind das Schwimmen wirklich zu lernen. Nicht irgendwie, sondern wirklich g'scheit. Das fängt schon beim Babyschwimmen an und zieht sich durch", erklärt der Schwimmexperte und Melks Sportunion-Obmann, Gerhard Schuberth. Er sieht sogar einen Vorteil darin, wenn man einen Pool hat. "Zumeist sind die Nachbarskinder jene, die Gefahr laufen, zu ertrinken. Kinder mit einem Pool lernen, wie man sich rund um den Pool und im Pool verhält", so Schuberth, "weiters soll man Kindern die Gefahr des Wassers erklären." Zwei technische Hilfsmittel können ebenfalls Kinderleben retten. Zum einen der altbewährte Zaun und "Moby-Kid". "Das Kernstück dieser Innovation bildet ein spezielles Armband. Kommt dieses mit Wasser in Berührung, löst die Basisstation einen lauten Alarm aus", so Scheiber. Was Sie bei einem Badeunfall zu beachten haben, finden Sie hier.

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Neben Schwimmhilfsmitteln, wie Schwimmflügel und -reifen, vermeidet man Badeunfälle vor allem durch Achtsamkeit.
"Moby-Kid" zeigt an, wenn Ihr Kind bei Gewässern ist.

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