Don't smoke
"Wer rauchen will geht raus"

<f>Ernst Gruber vom Babenbergerhof in Ybbs</f> und Erich Mayrhofer vom Bärenwirt in Petzenkirchen sind seit 1.9. rauchfrei.
  • <f>Ernst Gruber vom Babenbergerhof in Ybbs</f> und Erich Mayrhofer vom Bärenwirt in Petzenkirchen sind seit 1.9. rauchfrei.
  • Foto: Franz Crepaz
  • hochgeladen von Daniel Butter

BEZIRK. Die Aschenbecher in Lokalen verschwinden immer öfter, und auch der Rauchgeruch verzieht sich mehr und mehr aus den Gastzimmern. Auch wenn die neue Bundesregierung den Nichtraucherschutz wieder lockern will, die Menschen und Wirte im Bezirk wollen rauchfreie Lokalitäten. Zumindest dort, wo gespeist wird.

Mit Stolz Nichtraucherlokal

"Wir sind ein Nichtraucher-Lokal geworden und sehr zufrieden damit", verrät etwa Nöllings Hirschenwirtin Hertha Falkensteiner.

Auch Petzenkirchens Bärenwirt Erich Mayrhofer, der gemeinsam mit dem Ybbser Babenbergerhof auf Nichtraucher umgestellt hat, ist nicht unzufrieden. "Ein paar kommen nicht mehr, weil sie drinnen nicht rauchen dürfen, aber das ist bei so einer Umstellung normal", nimmt es Mayrhofer noch gelassen. Wie sich der Nichtraucherschutz in seinem Lokal auswirkt, kann er aufgrund des anhaltenden Schanigartenwetters, noch nicht sagen.

"Im Pub ist Rauchen okay"

Doch wie sieht es die Bevölkerung? Bei unserer Umfrage auf Facebook gab es sowohl Fürsprecher aber auch Gegenstimmen und Vorschläge zum Nichtraucherschutzgesetz.

"Soll sich jeder Wirt selber aussuchen, ob Raucher oder Nichtraucher", sagt etwa Luie Lovejoy. Joe Kadla stellt dabei einen Vergleich auf: "Ist wie Pinkeln im Pool – für alle anderen, die sich dort aufhalten, eine Zumutung, auch wenn's den Verursacher selbst vielleicht nicht stört." Einen diplomatischen Lösungsansatz hat etwa Thomas Jägermüller: "In einem Speiselokal bzw. in einem Nobelkaffee würde ich zum Beispiel nicht rauchen. Anders als in einem Pub oder so öffentlichen Plätzen, wie Open-Air-Konzerte, oder im Stadion wo man damit rechnen muss, dass geraucht wird."

"In Bars oder Diskotheken sollte es dem Betreiber selbst überlassen werden, welches Klientel er haben will", fügt Tanja Horaczek-Gasnarek hinzu.

Zur Sache

Österreichweit unterzeichneten 881.569 Menschen das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz. Allein aus Niederösterreich kamen 167.376 Stimmen zu "Don't smoke". Im Bezirk Melk unterstützten 6.509 Menschen – von 61.527 Stimmberechtigten – das Volksbegehren.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen