Mit Fördergeldern
Wohntraum in Melk: Hier lässt es sich bleiben +Umfrage

Das Bauprojekt MELK ll wird neben dem Seminar in Melk entstehen. Deswegen ist zurzeit auch der Fußweg nach oben gesperrt.
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  • Das Bauprojekt MELK ll wird neben dem Seminar in Melk entstehen. Deswegen ist zurzeit auch der Fußweg nach oben gesperrt.
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BEZIRK MELK. Die große Schwester braucht ewig im Bad, den Spruch "So lange deine Füße unter meinem Tisch stehen,.." kann man schon längst nicht mehr hören und ruhige Minuten voller Stille sind sowieso eine Seltenheit. Irgendwann ist es dann genug und eine eigene Wohnung mit eigenem Tisch muss her.

35.480 Möglichkeiten

Im gesamten Bezirk Melk wurden im Jahr 2011 35.480 Wohnungen gezählt. Seither wird diese Zahl durch neue Bauten fleißig vergrößert und auch Privatanbieter vermehren sich.

"Die GEDESAG plant und errichtet derzeit im Bezirk Melk einige Projekte. Eines davon ("MELK II") wird insgesamt 16 Wohnungen und zwei Reihenhäuser liefern. Fertig sind diese voraussichtlich im Sommer 2021", erzählt Otmar Amon, Direktor der gemeinnützigen Bauvereinigung GEDESAG.

"In Gerolding werden im Sommer 2020 sechs Wohnungen bezugsfertig und im 2. Quartal 2021 wird die, 14 Wohnungen umfassende Wohnhausanlage "WEITEN II" fertiggestellt."

Auch beim Seminar in Melk, wo seit langem der Fußweg nach oben gesperrt ist, ist Großes geplant.
"Am ehemaligen Sportplatz des bischöflichen Seminars in Melk plant unsere Gesellschaft mit der Stadt Melk eine weitere Wohn- und Reihenhausanlage mit rund 116 Wohneinheiten. Baubeginn ist für das Jahr 2021 in mehreren Etappen geplant", freut sich Amon.
"Der Fußweg ist vorübergehend wegen Bauarbeiten für die Einfahrt in die Tiefgarage gesperrt. Er bleibt aber auf jeden Fall erhalten und wird so rasch wie möglich wieder zur Benützung freigegeben."

Möchte man natürlich unbedingt in die kleine Gemeinde Raxendorf ziehen, wo es nur 492 Wohnungen gibt, erschwert das die Suche nach den eigenen vier Wänden. Hierfür ein Tipp: Bei der Gemeinde anrufen und fragen, ob etwas frei ist. Oder: Bei einer Genossenschaft nachfragen.

Sache mit der Finanzierung

"Genossenschaftswohnungen beziehungsweise Aktiengesellschaften drücken sich am Markt mit niedrigeren Wohnungsmieten aus, im Vergleich zu gewerblichen Vermietern", erklärt Amon.

Der Haken: Zu Mietbeginn ist ein Genossenschaftsbeitrag beziehungsweise ein Finanzierungsbeitrag zu zahlen.

"Dieser Einmalbeitrag wird zur Finanzierung der Grund- und/oder Baukosten des Bauvorhabens verwendet und stellt eine Mietzinsvorauszahlung dar. Bei Auflösung des Mietverhältnisses wird die gezahlte Summe, vermindert um die gesetzliche Abschreibung von 1 % pro Jahr, binnen 8 Wochen nach Räumung der Mietwohnung an den Mieter zurückgezahlt. Mietenrückstände und ähnliches dürfen jedoch in Abzug gebracht werden."

Da diese Anzahlungen ziemlich hoch sein können, gibt es zum Glück die Möglichkeit, diese auf Etappen zu zahlen. Des Weiteren gibt es auch von der Miete per se Förderoptionen: Abhängig vom Einkommen, kann das Land Niederösterreich einem unter die Arme greifen und ein monatliches Fördergeld von bis zu 200 Euro auszahlen. Außerdem, gibt es eigene Förder-Projekte:

Jung & Betreut wohnen

"Junges Wohnen ist eine Förderschiene des Landes Niederösterreich, mit der junge Menschen bei ihrer ersten Wohnung unterstützt werden sollen, um ihnen damit den Start in ein eigenständiges Leben zu erleichtern."

Hierfür gibt es, wie Amon weiß, jedoch Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen: "Die maximale Wohnungsgröße von 60 m² darf nicht überschritten werden, die Vergabe darf nur in Miete erfolgen und die Bewohner dürfen zum Zeitpunkt der Anmietung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben."

Des Weiteren gibt es noch das "Betreute Wohnen", welches für Leute ab dem 60. Lebensjahr interessant ist.

"Im Rahmen des betreuten Wohnens ist ein verpflichtendes Betreuungsgrundpaket in Anspruch zu nehmen, bei dem eine Betreuungsorganisation, ein Verein oder eine Gemeinde Hilfestellungen für das tägliche Leben übernehmen."

Übrigens: Die Mietpreise sind während der letzten Jahre immer mehr gestiegen. Die Corona-Krise hatte darauf keinen Einfluss.

Zur Sache
2011 gab es im Bezirk Melk gesamt 35.480 Wohnungen. Der Großteil (2.878) davon in der Stadt Melk. Aktuell leben im Bezirk 77.962 Menschen in Wohnungen. 67 % davon sind 15 bis 64 Jahre alt. Die GEDESAG betreut 9.000 Mietwohnungen in ganz NÖ.



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