Kreislaufwirtschaft - Reparieren statt Wegschmeißen ist Gebot der Stunde
Sidl: EU muss weg von Wegwerf-Gesellschaft

EU-Abgeordneter Günther Sidl (SPÖ) fordert einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen
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Die EU-Kommission präsentiert heute, Mittwoch, eine neue Kreislaufwirtschaft-Strategie. SPÖ-EU-Abgeordneter Günther Sidl bewertet die Pläne als positiv: "Wenn die Ressourcen für unseren täglichen Konsum steigen, wachsen auch die Müllberge an. Das entspricht aber weder den Pariser Klimazielen noch dem Green Deal. Für ein klimaneutrales Europa heißt es energisch umsteuern: Abfall vermeiden, richtig recyclen und einfachere Reparaturen für Elektrogeräte. Schluss mit der Wegwerf-Mentalität, die Umwelt und KonsumentInnen teuer zu stehen kommt!"

Als "klaren Auftrag für die Industrie" sieht Günther Sidl insbesondere das Recht auf Reparatur. "Wer ärgert sich nicht, wenn der Handy-Akku nach zwei Jahren nicht mehr vollständig lädt? Die VerbraucherInnen müssen sich darauf verlassen können, dass Geräte auch zu vernünftigen Preisen repariert werden können. Reparieren statt Wegschmeißen muss das Gebot der Stunde sein. Vor uns liegt viel Arbeit, denn es geht darum, neue Standards im eigenen Haushalt, der Bau- und Textilindustrie und auch bei Elektrogeräten zu setzen", so Sidl.

Laut der Weltbank wird die globale Abfallproduktion bis zum Jahr 2050 um 70 Prozent steigen. Mit der Kreislaufwirtschaft-Strategie greift die EU-Kommission langjährige Forderungen des Europaparlaments auf, das Müllproblem in den Griff zu bekommen. "Die Richtung stimmt, die die EU-Kommission einschlägt, aber ambitionierte Vorschläge alleine machen noch keine Kreislaufwirtschaft. Es fehlt an konkreten Etappenzielen in der Strategie. Ich erwarte mir, dass diese in den einzelnen Gesetzesvorschlägen nachgereicht werden", betont Sidl.

Autor:

Stefan Gatternig aus Melk

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