Klimaschutz erfordert schnelles und grundlegendes Umdenken
Sidl: EU-Parlament ruft Klimanotstand aus

EU-Parlamentarier Günther Sidl (SPÖ) begrüßt die Ausrufung des Klimanotstands durch das EU-Parlament.
  • EU-Parlamentarier Günther Sidl (SPÖ) begrüßt die Ausrufung des Klimanotstands durch das EU-Parlament.
  • Foto: Copyright SPÖ
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Heute hat das EU-Parlament seine Position zur UN-Klimakonferenz 2019 verabschiedet und zusätzlich den Klimanotstand in Europa ausgerufen. Günther Sidl, SPÖ-EU-Abgeordneter und Mitglied im Umweltausschuss, begrüßt diesen wichtigen symbolischen Schritt: „Es geht darum klar zu machen, wie ernst die Situation ist. Schauen wir aktuell einfach nach Venedig oder Kärnten, wo es in wenigen Tagen so viel Niederschlag gegeben hat, wie sonst in einem Monat. Die direkten Auswirkungen der Klimazerstörung treffen uns jeden Tag mit voller Wucht. Wir müssen jetzt sofort das Ruder herumreißen, sonst droht die irreversible Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.“

„Das EU-Parlament positioniert sich mit seiner heutigen Abstimmung eindeutig als Tempomacher. Vor allem geht es darum klar zu machen, dass es kein ‚entweder oder‘ zwischen Standort und Klimaschutz gibt. Es ist hoch an der Zeit für ökonomisch und ökologisch sinnvolle Steuerungsmaßnahmen.“ Günther Sidl legt in diesem Bereich große Hoffnung in das von der EU-Kommission für ihre ersten hundert Tage angekündigte Klimapaket. „Dieser ‚Green New Deal‘ ist eine Riesenchance für die EU. Neben strengen Zielvorgaben für den CO2-Ausstoß und den Schutz unserer Umwelt müssen wir ein gigantisches Investitionsprogramm in Forschung und Infrastruktur verabschieden, um den Grundstein für eine echt nachhaltige Re-Industrialisierung Europas zu legen. Ich freue mich, dass diese zentrale Aufgabe in der kommenden Legislaturperiode mit Frans Timmermans jemandem zufällt, der auch die enorme soziale Dimension des Klimawandels mitdenkt. Ohne eine gerechte Lastenverteilung werden wir keine Mehrheit überzeugen können, mit uns gemeinsam gegen den Klimawandel zu kämpfen.“

„Ein umfassender Klimaschutz ist die zentrale Herausforderung für das 21. Jahrhundert. Wenn wir in Europa dies als echte Chance begreifen, so werden wir nicht nur unsere Klimaziele erreichen sondern durch Investitionen in Forschung, Entwicklung sowie Innovation unsere Infrastruktur zukunftsfit machen und Beschäftigung absichern", so Sidl abschließend.

Autor:

Stefan Gatternig aus Melk

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