SPÖ-EU-Abgeordneter fordert Strategie für biologische Alternativen - Landwirtschaft dabei wichtiger Partner
Sidl: Gemeinsam nachhaltige Alternativen zu Pestiziden finden

SPÖ-EU-Abgeordneter Günther Sidl fordert eine EU-Forschungsstrategie für Pestizid-Alternativen
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Um den gesundheitsschädlichen Einsatz von chemischen Pestiziden schneller in den Griff zu bekommen, fordert der Europaabgeordnete Günther Sidl eine europäische Forschungsstrategie für schonende Alternativen zu herkömmlichen Pflanzengiften. "Es geht um nicht weniger als unsere Umwelt und unsere Gesundheit, deshalb müssen wir gemeinsam Alternativen zur Verwendung von Pflanzengiften fördern. Ich bin sicher, dass die Landwirtschaft hier ein positiver Partner ist", sagt Sidl im Vorfeld des heutigen Austausches mit EU-Kommissar Wojciechowski im Umweltausschuss.

Die EU-Kommission hat kürzlich vorgelegt, dass bis zum Jahr 2030 um die Hälfte weniger chemische Pestizide eingesetzt werden sollen sowie eine Verminderung um 20 Prozent von Düngemitteln. Insgesamt soll es einen Bio-Anteil von 25 Prozent in der Landwirtschaft geben. „Wenn wir wollen, dass Nachhaltigkeit und Biodiversität ganz wesentliche Prinzipen in der europäischen Landwirtschaft werden, dann braucht es auch beim Pflanzenschutz entscheidende Veränderungen. Das bedeutet: Weg von den bisherigen Umweltgiften hin zu umweltschonenden Alternativen. Die Bäuerinnen und Bauern brauchen aber Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Wir müssen uns daher in Europa gemeinsam überlegen, wie wir schnellstmöglich diese Alternativen finden können. Ohne die Landwirtschaft als Partner wird das nicht funktionieren“, stellt Günther Sidl, Mitglied im Ausschuss Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, klar.

Autor:

Stefan Gatternig aus Melk

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