Zwei Melker besiegten zu Fuß das Burgenland

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BEZIRK. 120 Kilometer, das entspricht der Autostrecke vom Wiener Karlsplatz bis nach Altenmarkt (Yspertal). Können Sie sich vorstellen, diese Strecke innerhalb von 24 Stunden zu Fuß zu gehen? Nein? Für Herbert Blecha aus Melk und Gerhard Donabaum aus Emmersdorf war dies kein Problem.

Aus 2.000 werden 800

Beide schafften es sogar unter der vorgegebenen Zeit (beide rund 20 Stunden) und waren zwei von rund 800 Teilnehmern (über 2.000 waren am Start dabei), welche die "24 Stunden Burgenland Extrem Tour" rund um den Neusiedlersee meisterten.

"Die Sportlermasse wälzte sich über Rust und Mörbisch nach Ungarn. Bei der ersten Labestation in Balf (27 km) lichtete sich schon deutlich das Teilnehmerfeld", berichtet Herbert Blecha von den ersten Kilometern. 42 Kilometer der 120 wurden auf ungarischem Boden gegangen. In Apetlon, am tiefst gemessenen Punkt Österreichs mit 114 m Seehöhe, war Halbzeit mit einer großen Labestation, Start und Ziel im Rotweinort Oggau. Beide Melker Teilnehmer bestanden die Tour ohne gröbere Verletzungen, na ja fast. "Am nächsten Tag hätte ich nach wenigen Schlafstunden einen Rollator gebraucht. Nach der Körperabkühlung spürte ich bzw. schmerzten alle Gelenke, Bänder, Muskeln, vom Kopf bis zu den Zehen. Aber ich gehe schon wieder fleißig. Nur die Harten kommen durch", sagt Blecha lachend.

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