Brille Lola "heizt" die Sommerspiele Melk ein

Die siegreiche Jung-Designerin Arnika Hable mit "Lola"-Darstellerin Sophie Prusa und der Brille "Lola".
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  • Die siegreiche Jung-Designerin Arnika Hable mit "Lola"-Darstellerin Sophie Prusa und der Brille "Lola".
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MELK. "Sympathie und Qualität, das sind jene Attribute, warum die Zusammenarbeit zwischen Forster United Optics und den Sommerspielen so harmoniert", erklärt Fachoptiker Hannes Forster, warum er den Festspielen in Melk etwas zurückgeben möchte.

Junge Talente designen

Da die Firma vor über 30 Jahren aus Kunststoffacetat (ein leichter, robuster aber biegsamer Kunststoff) schon selbst Brillen fertigte – dies wurde mit dem Beginn der Metallbrillen-Ära nach rund vier Jahren wieder stillgelegt – kam dem Chef die Idee eine Brille exklusiv für die Sommerspiele zu entwerfen. Doch ganz alleine wollte der Melker dies auch nicht machen. Er ließ den ersten Jahrgang der New Design University St. Pölten – Forster ist die Ausbildung und Förderung von jungen Menschen ein wichtiges Anliegen – in einem Wettbewerb designen. "Es waren wirklich außerordentlich gute Beispiele unter den 25 Einsendungen dabei. Aber es kann nur einen Sieger geben", so Forster. Es wurde Arnika Hable.

"Feurige" Augengläser

"Mich hat das abnehmbare Gestell, welches das Zelt der Sommerspiele darstellt, beeindruckt, sowie die Ausführung des Rahmens", beschreibt der Melker den Entscheidungsprozess für die Augengläser, die nach der weiblichen Darstellung des Teufels der Sommerspiele, Lola, benannt sind. "Am Anfang hab ich mir mit der Aufgabenstellung sehr schwergetan, weil man sich unter Festspiele noch nicht so viel vorstellen kann", erklärt Siegerin Arnika Hable, "doch als ich mir den Hintergrund der Bühne der Sommerspiele ansah, den es ja eigentlich nicht gibt, wusste ich, es muss sprichwörtlich ein Rahmen zum Stift geschaffen werden."
Produziert wurde die Brille dann in der Hartberger Brillenmanufaktur "Andy Wolf". "Wir haben nach dem Anruf von Hannes Forster gleich zugesagt, da das Design alltagstauglich aber auch für schöne Anlässe passend ist. Wir sind stolz, dass wir dieses Unikat produzieren dürfen", sagt Wolfgang Scheucher, der gemeinsam mit seinem Partner Andreas Birkheim nach Melk angereist war.

Autor:

Daniel Butter aus Melk

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