Diskussion
"Die Bürger müssen die Melker Altstadt wahrnehmen"

<f>Gemeindevertreter beim Infoabend:</f> John Haas, Thomas Heher, Jürgen Eder, Sascha Schroll, Bettina Schneck und Gerhard Schuberth.
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  • <f>Gemeindevertreter beim Infoabend:</f> John Haas, Thomas Heher, Jürgen Eder, Sascha Schroll, Bettina Schneck und Gerhard Schuberth.
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MELK. Sommer in Melk: Tausende Menschen strömen durch die Altstadt von Melk. Das Geschäft floriert. Kaum brechen aber Herbst oder Winter ins Land, bricht auch das "Leben" in der Innenstadt. Einige Unternehmer waren schon gezwungen ihre Läden zu schließen. "Die nächsten Schritte sind, um ein Aussterben verhindern zu können, wohlüberlegt. Auch mit Ihrer Hilfe", sagt Melks SP-Ombudsmann Sascha Schroll bei den "Melker Gesprächen".

Hohe Bürgerbeteiligung

Viele Bürger sowie Gemeindevertreter nahmen den Aufruf der SPÖ wahr und beteiligten sich aktiv an der Ideenfindungs-Veranstaltung. Dabei war eines ganz klar zu spüren: Die Melker wollen das drohende Aussterben mit allen Mitteln abwenden.

Schon beim Referat von Schroll, der zum einen die Vor- und Nachteile der Innenstadt, des Löwenparks und des Projektes "Boulevard" aufzählte, aber auch gleich mit einem Ideenvorschlag kam, wurde schon diskutiert.
Nachdem Wirtschaftsstadtrat Peter Rath die Worte von Bürgermeister Patrick Strobl zitierte – die Stadträte waren beim Neujahrsempfang im Stift eingeladen – welche die Kernaussage beinhalten, dass schon viel gemacht wurde, aber weiter gearbeitet werden muss und solche Abende zur Weiterentwicklung beitragen, lief die Diskussion an.

Angst vor dem Boulevard

Es wurden viele Vorschläge eingeworfen, diskutiert was leider schlecht läuft aber auch was positiv an der Altstadt ist, und eine große Angst der Bevölkerung angesprochen: der Boulevard. "Eine berechtigte Angst. Wenn durch den Boulevard ein zweiter Stadtkern entsteht, und nach den jetzigen Plänen wird das der Fall sein, wird einer davon leiden. In dem Fall werden von der Attraktivität her der Boulevard sowie der Löwenpark profitieren und die Altstadt noch mehr leiden", so Schroll.

Bürgervorschläge

• Umdenken: Bürger müssen Altstadt mehr nutzen
• Viel mehr Bürgerbeteiligung
• Besseres Stadtmarketing
• Nahversorger für die Altstadt
• Hauptplatz autofrei machen
• besser taktierter Citybus
• Projekt Boulevard nutzen und noch mehr die Altstadt einbeziehen
• Lockerung Parkgebühr
• Hochwertige Geschäfte
• Mehr Altstadt-Events

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