"Wir bestimmen den Abend" - Brutal lokale Kulinarik im Gasthaus Beringer in Mank

Das kreative und innovative "brutal lokal"-Team, Alexandra Labenbacher-Konecny und David Köhler, in der Küche.
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  • Das kreative und innovative "brutal lokal"-Team, Alexandra Labenbacher-Konecny und David Köhler, in der Küche.
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  • hochgeladen von Daniel Butter

MANK. Bei den beiden Köchen Alexandra Labenbacher-Konecny und David Köhler ist es nicht übertrieben wenn man sagt: "Da haben sich zwei gefunden". Gemeinsam sind sie das Team "brutal lokal" und bereiten den Gästen im Gasthaus Beringer in Mank einen Abend, den sie nicht so schnell vergessen werden.

Regionale Spezialitäten

Dabei haben sich die zwei einer ganz besonderen Herausforderung gestellt: Es werden ausschließlich Zutaten und Gewürze verwendet, die aus der Region stammen. "Wir verzichten auf Pfeffer, Schokolade, Zitrusfrüchte und weitere Zutaten, die nicht aus der Region kommen. Wir nehmen Alternativen, die es bei uns in der Natur gibt", erklärt Labenbacher-Konecny. Dazu bekommen die Speisen noch "geheimnisvolle" Namen, wie "Dracula", "Who killed Bambi" und noch viele weitere Kreationen. Dementsprechend kreativ werden sie auch zubereitet und angerichtet.

Doch das ist noch nicht der einzige lokale Bezug bei den Menüs. Damit dieser Abend auch unvergesslich wird, werden regionale Künstler dazu eingeladen, ihre "Spezialitäten" zum Ausdruck zu bringen. "Egal ob der Tischler, der unsere ,Teller‘ gestaltet, die Modedesignerin, die uns und unsere Kollegen einkleidet bis hin zum Fotografen oder Maler, der bei uns ausstellt oder Livevorführungen macht, jeder Künstler ist eingeladen den Abend mit uns mitzugestalten", sagt Köhler.

Der "brutale Teil" des Abends

Ein weiterer wichtiger Punkt bei diesem Essen – es gab schon fünf Abende – ist, dass der Gast entschleunigt wird. "Man muss den ganzen Tag so viele Entscheidungen treffen. Darum sagen wir: Wir bestimmen was der Gast essen will", so Labenbacher-Konecny, wobei Köhler noch einwirft, "dass wir auf Vegetarier Rücksicht nehmen. Auf den Rest, wie etwa auf Allergiker oder Veganer, nehmen wir, brutal gesagt, keine Rücksicht." Weiters müssen die Gäste pünktlich sein und es wird an einer Tafel (30 Personen) gegessen. "So ist unsere Philosophie und daran muss sich jeder halten", sagt die Köchin lachend.

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