29.03.2017, 08:02 Uhr

Blumenwiesen als Heimat der Artenvielfalt

Blumenvielfalt sieht nicht nur gut aus, sondern nutzt auch dem Garten. (Foto: Joachim Brocks/Natur im Garten)
Ist es nicht traumhaft die bunte Vielfalt einer Blumenwiese zu genießen? Leider ist für viele nur ein grüner Rasen Natur pur. Doch wie jede Monokultur ist er aber besonders pflegeintensiv und artenarm. Blumenwiesen dagegen beherbergen rund 20 bis 50 verschiedene Pflanzen- und noch viel mehr Tierarten. Je sonniger und nährstoffarm die Wiese ist, desto größer ist die Artenvielfalt. Selten gemähte Wiesenblumeninseln im Rasen oder am Heckensaum bzw. ein trittfester Kräuterrasen tragen viel zum Artenreichtum bei.
Blühende Kräuter, wie Braunelle, Gänseblümchen, Gundelrebe, Günsel oder Schafgarbe, sind freundliche Wegbegleiter und verzeihen auch häufigeres Schneiden. Durch den Pflanzenmix muss ein Kräuterrasen nicht gedüngt, wenig bewässert und nur selten gemäht werden. Auch im Blumenbeet oder zwischen Plattenbelägen ist Platz für schwachwüchsige Pflanzen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.