22.09.2014, 17:03 Uhr

Benefizkonzert für Auro Danubia im Stift Melk

Birgit Perl im Gespräch mit dem Gastgeber, Abt Georg Wilfinger. (Foto: Alexandra Lehensteiner)
MELK. Die Bemühungen des Stifts Melk und des Vereins „Auro Danubia“ zur Förderung des Sozialprojektes in Rumänien sind weiterhin in vollem Gang. Am Wochenende spülte ein Benefizkonzert der Militärmusik Niederösterreich wieder etliches an frischen Spendengeldern für Waisenkinder im rumänischen Saniob in die Kassen.

Hundert Prozent für die Waisenkinder

Durch den Abend führte Moderatorin Birgit Perl vom ORF-Landesstudio Niederösterreich, die den Besuchern mit Abt Georg Wilfinger einen kurzen Einblick in die aktuellen Pläne und Projekte in Saniob verschaffte. Gastgeber Abt Georg Wilfinger lobte gleich zu Beginn die effiziente Arbeit der Administration, die vollständig über das Stift Melk abgewickelt wird: „Wir arbeiten fleißig an dem Projekt und überlegen uns immer wieder neue Möglichkeiten, wie wir Geld für Saniob sammeln können," hält es Wilfinger vor allem für wichtig, dass die Spenden auch zu 100 Prozent den Kindern zugute kommen.

Große Herausforderungen warten
Ökonomierat Karl Donabauer, ein begeisterter Besucher fast aller Veranstaltungen, engagiertes Mitglied von Auro Danubia und zugleich auch noch Präsident der Stiftung in Rumänien, betonte: „Vor 25 Jahren wurde das wirtschaftliche und politische System in Rumänien geändert. Nach wie vor stehen wir dort vor großen Herausforderungen. Wir nehmen jede Hilfe gerne an und werden alles für die Kinder in dem Waisenhaus tun.“

Solistin berührte die Gäste
Für Begeisterung unter den Zuschauern sorgte auch das breite Repertoire der 20-köpfigen Big Band der Militärmusik. Traditionelle Stücke standen ebenso auf dem Spielplan wie Klassiker aus Swing und Jazz, moderne Musik und sogar lateinamerikanische Rhythmen. Zum Erfolg beigetragen hat außerdem Solistin Nina Schlögelhofer, die den weltbekannten Stücken mit ihrer starken Stimme eine besondere Note verlieh.
Bis zum Schluss wurde gewippt, geschnippt und mit den Köpfen im Takt der Musik mitgenickt. Nach dem zweistündigen Konzert war der Applaus im Kolomanisaal des Stifts Melk groß. Das nächste Benefizkonzert „Pentatonica“ ist am 30. November neuerlich im Kolomanisaal geplant.
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