17.07.2017, 14:29 Uhr

Das Melker Motto im Sommer: "Auf die Griller, fertig und los"

Max "le Chef" Traxler aus Klein-Pöchlarn ist geprüfter AMA-GrillClub-Trainer und weiß, wie man Steaks und Co. perfekt zubereitet. (Foto: Trinkl)

Im Bezirk Melk ist Grillen derzeit Volkssport Nr. 1. Ein Lokalaugenschein an den Hotspots.

BEZIRK. Grillen wird immer beliebter, Baumärkte verzeichnen Rekordumsätze mit der heißen Ware. Die Bezirksblätter haben die Grill-Freaks im Bezirk besucht und mit Behörden über die Dos & Don'ts beim "Zündeln" gesprochen.

Brandgefahr ist gegeben

"Prinzipiell sollte man bei Feuerstellen in der Nähe von Wäldern aufpassen bzw. diese vermeiden. Jetzt, durch den trockenen Sommer, ist aber die Waldbrandverordnung in Kraft getreten, die jegliches Feuerentzünden, einschließlich des Rauchens in Waldgebieten, Waldrandnähe und dem Gefährdungsbereich des Waldes verbietet", warnt Gottfried Hagel von der Bezirkshauptmannschaft Melk. Sonst sind den Grillern (fast) keine Grenzen gesetzt. "Im eigenen Garten muss man nur aufpassen, dass man ein Löschmittel parat hat und dass der Griller nicht neben etwas Entzündbarem steht", so Hagel.

"Salz und Pfeffer sind genug"

Doch damit genug von den Sicherheitsvorkehrungen. Jetzt geht es ans Eingemachte. "Richtig gutes Fleisch vom Schwein oder Rind – Geflügel sollte frisch sein – ist erst am besten, wenn es so rund 14 Tage abgelegt wurde", erklärt der Klein-Pöchlarner AMA-GrillClub-Trainer Max "le Chef" Traxler, "je länger ein Fleisch liegt, umso besser wird es vom Geschmack." Danach reicht es schon, wenn man das Fleisch salzt (rund zehn Minuten vor dem Auflegen) und pfeffert (nach dem Grillen, sonst "verbittert" der Pfeffer).

"Natürlich kann man auch andere Gewürze nehmen, aber mit Salz und Pfeffer kann man am besten den Eigengeschmack erhalten", erklärt Traxler. Weiters ist ein perfektes gegrilltes Steak auch von der Stärke abhängig. Pro Zentimeter Fleischstärke (maximal 20 cm) sollte das Stück 90 Sekunden auf einer Seite braten, danach nur einmal wenden und bei schwacher Hitze weitergaren. "Um den perfekten Gargrad zu erwischen, kann man ruhig auf Hilfsmittel, wie etwa eine Garnadel, zurückgreifen", sagt Traxler.

Veganes am Grill? Na ja!

Doch auch die Beilagen sind wichtig. Folienkartoffeln, Zucchini, Paprika oder auch andere saisonale Gemüse lassen sich am Griller perfekt zubereiten. Und andere vegane Spezialitäten wie etwa Tofu und Co.? "Na ja, davon bin ich persönlich nicht so ein Fan, aber man kann es auch grillen", sagt er lachend.
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