01.10.2014, 08:30 Uhr

Eines meiner Muttermale hat sich leicht vergrößert. Wie groß ist die Chance an Hautkrebs zu erkranken. Kann es auch gutartig sein?

OÄ Dr. Birgit Groff Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten Universitätsklinikum St. Pölten
Ich würde Ihnen raten einen niedergelassen Hautarzt aufzusuchen. Dieser kann das Muttermal auflichtmikroskopisch, also mit einer Lupe vergrößert, beurteilen. Auch harmlose Muttermale können sich mit der Zeit verändern, ohne dass es sich gleich um Hautkrebs handeln muss.
Warnzeichen sind allerdings Asymmetrie, eine unregelmäßige Begrenzung, mehrere Farbtöne, rasches Wachstum oder plötzliche Knotenbildung. In Zweifelsfällen kann die Entfernung und die feingewebliche Untersuchung (Histologie) Klarheit bringen.
Schwarzer Hautkrebs, ein sogenanntes Melanom, entsteht in ca. 20-30% aus einem bestehenden Muttermal. Zumindest einmal jährlich sollte sich jeder untersuchen lassen. Das gilt insbesondere bei hellen Hauttypen, vielen Muttermalen, häufigen Sonnenbränden v.a. in der Kindheit und bei Melanomen in der Familie.
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