04.07.2017, 08:46 Uhr

Melks Bürgermeister im Urlaubsstress

Nicht für alle Bürgermeister im Bezirk heißt es Koffer packen. (Foto: privat)

Wohin es unsere Stadtchefs in den großen Sommerferien zieht

BEZIRK. Jetzt ist sie endlich da – die Urlaubszeit. Und mit ihr die Frage, wohin es gehen soll. Wir haben bei sieben Bürgermeistern nachgefragt, wo sie dieses Jahr mit ihren Familien urlauben.
"Für uns geht es ein paar Tage nach Kärnten auf den Katschberg und im August dann eine Woche nach Portugal an die Algarve", erzählt Ortschef Anton Gruber von Marbach an der Donau.
Krummnußbaums Bürgermeister Bernhard Kerndler zieht es dieses Jahr, dem Zufall sei Dank, ins Soča-Tal nach Slowenien. "Eigentlich fahren wir immer nach Kroatien, aber bei unserem letzten Urlaub ist uns auf der Hinfahrt das Auto in Slowenien verreckt. Dann haben wir gemerkt, wie schön und abwechslungsreich es dort eigentlich ist. Überhaupt wenn man vier Buben hat, die auf Mountainbiken und Klettern stehen."
Noch keine konkreten Urlaubspläne hat Yspertals Chef Karl Moser. "Aufgrund der Landesausstellung bin ich mit vielen Terminen eingedeckt. Aber das macht nichts, denn bei uns zu Hause im Yspertal kann man sich ohnehin perfekt erholen."

"Party-Urlaub" im südlichen Waldviertel

Auch für Österreichs beliebteste Bürgermeisterin, Margit Straßhofer aus Pöggstall, hat die Landesausstellung Vorrang. "So etwas erlebt man nur einmal in seinem Leben. Da will ich bei jedem Event in der Region dabei sein. Das wird ein echter Party-Urlaub."
Weniger Zeit für Party hat St. Oswalds Ortschefin Rosemarie Kloimüller. "Ich bin Landwirtin, da gibt es für mich in diesem Sinn keinen Urlaub. Aber das macht mir nichts aus. Ich finde zu Hause in der Natur meine Erholung. Und außerdem kann ich das Gemeindeamt ja auch nicht einfach so zusperren."
Viel Arbeit im Sommer steht auch für Alois Fuchs, Bürgermeister aus Dorfstetten, an. "Wir haben mehrere Baustellen in der Gemeinde, da bleibt keine Zeit für Urlaub."
Raxendorfs Bürgermeister Johannes Höfinger muss hingegen seinen Urlaub aufgrund familiärer Pflegefälle kurzhalten. "Wir bleiben in Österreich. Geplant sind ein paar Tage Bergwandern in Tirol oder Salzburg sowie ein Kurzurlaub nach Mörbisch zur Erkundung des Seewinkels. Bei hoffentlich gutem Wetter."
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