07.11.2016, 08:27 Uhr

Update: Schwerer Verkehrsunfall forderte zwei Tote bei Emmersdorf

Die Unfallstelle zwischen Emmersdorf und Grimsing (Foto: Einsatzdoku/Steyrer)
EMMERSDORF. Zwei Todesopfer forderte ein schwerer Frontalzusammenstoß zwischen Emmersdorf und Grimsing. Beim Überholvorgang crashte ein 28-Jähriger Lenker – er ist an der Unfallstelle gestorben – der mit seiner 52-jährigen Mutter unterwegs war, mit einem Melker Lenker zusammen. Beim 56-Jährigem in dem entgegenkommenden Fahrzeug handelte sich um ein Vorstandsmitglieder der Grünen Melk. Er erlag seinem schweren Verletzungen im Krankenhaus Amstetten.

Zur Chronik

Am Sonntagabend (06.11.2016) kam es auf der Bundesstraße 3 zwischen Grimsing und Emmersdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 28-Jähriger lenkte sein Fahrzeug von Spitz kommend Richtung Emmersdorf. Am Beifahrersitz befand sich seine 52-Jährige Mutter. Laut Polizei überholte der Lenker im dortigen Freilandgebiet zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes.

Frontalcrash nach Überholvorgang

Unmittelbar nach dem zweiten Überholvorgang krachte er mit seinem Fahrzeug frontal in den Pkw eines 56-Jährigen entgegenkommenden. Aufgrund der zahlreichen Notrufmeldungen über den fatalen Verkehrsunfall wurden mehrere Feuerwehren aus den Bezirken Krems und Melk, sowie ein Notarzthubschrauber, ein NEF und mehrere RTWs zur Unfallstelle geschickt. Trotz des raschen Einsatzes konnte der Uberholende Lenker nicht mehr gerettet werden. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Die Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt, und musste von den Feuerwehren mittels Hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Wrack befreit werden. Sie wurde nach der intensivmedizinischen Erstversorgung vom NAH mit schweren Verletzungen ins Landesklinikum Krems geflogen.

Der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeuges wurde vom Notarzt des NEF Melk versorgt und ebenfalls mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Landesklinikum Amstetten gebracht, wo er kurz darauf seinen schweren Verletzungen erlag.

Nach der Vermessung und der polizeilichen Freigabe wurde die Unfallstelle von den insgesamt 5 eingesetzten Feuerwehren geräumt. Die B3 war für die Dauer des Einsatzes für rund 3 Stunden gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.
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