12.12.2017, 10:58 Uhr

Weihnachten: Der "Kampf" um die Präsente

Bei der Geschenkeliste unbedingt Prioritäten setzen.

Achtung Satire: Wichtige Tipps und Tricks wie Sie zu allen Ihren Weihnachtsgeschenken kommen.

BEZIRK. Ja ja, die Weihnachtszeit. Die Zeit der Familie. Die Zeit der Besinnlichkeit. Und vor allem der Geschenke. Doch wie man es aus den Jahren zuvor kennt, kann dies zur schlimmsten Zeit ausarten. Doch nicht verzagen, BEZIRKSBLÄTTER fragen. Wir haben für Sie fünf – nicht ganz ernst zunehmende – Tipps, wie Sie zu allen Geschenken kommen.

1. Kosten der Geschenke

Wichtig dabei ist die Vorbereitung. Das bedeutet eine Liste zu erstellen, wer welches Geschenk bekommt. Da man natürlich nicht eine halbe Million Euro auf der Seite hat (kann ja nicht jeder eine Steuernachzahlung von 1,7 Millionen Euro wie die Stadt Melk erhalten), sollte man die Wertigkeit der Geschenke nach dem Beliebtheitsgrad anpassen. Soll heißen: Den Wellnessgutschein für die Mama, die Discont-Kerze um drei Euro für die Tante und so weiter.

2. Plan für die Einkaufstour

Der nächste Punkt ist für "Gelegenheits-Hausmänner" schon schwieriger zu planen. Dies bedeutet mehr als nur der einfache Gang ins Lebensmittelgeschäft, sondern verlangt einen geordneten Plan und perfekte Autofahrerkenntnisse für den Stadtverkehr (ist ja nicht so, dass man wie in Melk zwei Ampeln zu bewältigen hat).

3. Keine Rücksicht nehmen

Schon bei der Hinfahrt müssen die eigenen Bedürfnisse an vorderster Front stehen. Soll heißen: Der Zeitplan muss eingehalten werden, und da muss man auch rote Ampeln und andere Verkehrsteilnehmer einfach ignorieren. Auf gut Deutsch: Keine Rücksicht nehmen. Diese Regel gilt auch für Parkplatzsuche und im Geschäft selbst.

4. Ellbogentechnik gefragt

Und da muss man mit allen "Waffen" ausfahren, was man hat. Am effektivsten ist der gute alte Ellbogen. Mit der richtigen Technik kann man sich Schnäppchenjäger vom Leib halten, bevor einem diese zuvorkommen. Dabei ganz wichtig: Nicht auf das Alter oder sonstige Gebrechen achten, sondern einfach mittenrein in die "Schlacht". Und wenn das letzte Stück gerade verkauft worden ist, dann gibt es nur mehr zwei Möglichkeiten.

5. Gibt's ned, gibt's ned

Entweder man hat Glück und der- oder diejenige ist noch im Geschäft und man kann das Geschenk entreißen oder am Parkplatz mit geschickter Taktik (siehe Ellbogentechnik) den Artikel ergattern. Oder es tritt Plan B in Kraft: das Beschweren bei der Geschäftsleitung. Denn irgendwo im Lager oder bei einem anderen Geschäft findet sich sicher noch der gewünschte Artikel. Wenn nicht, penetrant beschweren, dass man zumindest einen Gutschein im Wert des Artikels erhält. Doch wenn man ehrlich ist, ist nicht ein Geschenk was vom Herzen kommt doch das schönere? Also lieber doch hinsetzen und ein Präsent basteln, als sich den ganzen Weihnachtsstress anzutun..
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