02.10.2014, 04:00 Uhr

Worin liegt der Vorteil des CT gegenüber dem Röntgen? Wenn das CT so überlegen wäre, warum gibt es dann das Röntgen überhaupt noch?

Prim. Dr. Andreas Gold Leiter des Röntgeninstituts Landesklinikum Waidhofen/Thaya (Foto: LKHNÖ)
Grundsätzlich geht es bei allen Verfahren darum, eine gewisse Fragestellung medizinisch bestmöglich zu beantworten. So ist die Frage nach einem Knochenbruch in der Regel mit dem normalen Röntgen, in ausreichender Qualität zu beantworten. Erst wenn das normale Röntgen keine eindeutige Diagnose liefert, kommt die CT zum Einsatz. Die CT hat übrigens eine deutlich höhere Strahlenbelastung als eine normale Röntgenuntersuchung. Weitere gängige bildgebende Verfahren sind auch der Ultraschall und die Magnetresonanztomographie (MRT). Bei diesen beiden Methoden, gibt es keine Belastung durch Röntgenstrahlen. Keine der erwähnten Methoden ist grundsätzlich besser oder schlechter als die andere. Sondern es liegt in der ärztlichen Kunst, für ein gewisses Problem die beste, schonendste und auch kostengünstigste Methode zu wählen.
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