28.11.2016, 15:04 Uhr

Bezirk Melk: Die Helden der Wahl - Teil IV

Patrick Strobl mit einem Muster der Wahlkarte.

Wenn am kommenden Sonntag der vierte Anlauf zur Kür des Bundespräsidenten steigt, dann bedeutet das für rund 850 Menschen im Bezirk: wieder einen Tag weniger mit der Familie verbringen.

Die Wahlbeisitzer können nun bereits den vierten Sonntag keinen Ausflug planen oder einfach nur faulenzen. Wir haben die Idealisten der Demokratie gefragt, was sie vom Verlauf der bisherigen Wahl halten und warum sie trotzdem noch mithelfen wollen.

Stimmung ist recht positiv

"Dadurch, dass ich stark in der Gemeindepolitik involviert bin, ist meine Familie es gewöhnt, dass ich auch am Wochenende unterwegs bin. Doch so ein Wahlsonntag ist natürlich auch nicht alltäglich", verrät Familienvater Patrick Strobl aus Melk.
Die Stimmung bei seinen Beisitzerkollegen in Melk ist auf jeden Fall recht positiv, obwohl ein langer Tag ansteht. "Um 8 Uhr werden unsere Wahllokale geöffnet, circa um 11 Uhr kommt es zum ersten Tausch der Beisitzer, und so gegen 14 Uhr wird dann gemeinsam ausgezählt", so der ÖVP-Gemeinderat.

Einige Probleme mit der Beisitzerzusammenstellung hatte Marbachs Bürgermeister Anton Gruber. "Es waren, beziehungsweise es sind noch einige angefressen, dass wieder ein Sonntag 'draufgeht'. Doch wir haben alle Beisitzer zusammenbekommen", atmet Gruber auf.

Knappe Besetzung

Wo es knapp zugeht mit der Besetzung, ist in der Gemeinde Dunkelsteinerwald. "Dies ist aber nicht ausschließlich dem neuerlichen Termin zu verschulden, sondern auch mit der Neustrukturierung innerhalb der Gemeinde. So sind wir zum Beispiel in Mauer nur drei Leute (Sprengelleiter – Beisitzer – Ersatzmann)", erklärt Hahn.
Auf jeden Fall wird der Tag bei allen drei Gemeindevertretern nicht direkt nach der Auszählung enden, sondern das Ergebnis wird noch bei einer Nachbesprechung abgewartet. "Da kann es vorkommen, dass man erst um 19 oder 20 Uhr heimkommt", verrät Patrick Strobl. "Es bleibt aber zumindest zu hoffen, dass dieser Sonntag der letzte sein wird, wo wir unseren Bundespräsidenten wählen werden", so Hahn.
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