28.09.2017, 15:18 Uhr

Ein Tag im Zeichen der Bildung

(v.l.n.r.): Bürgermeister Alois Schroll, Bildungsministerin Dr.in. Sonja Hammerschmid und Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig mit Lehrlingen von Transjob.

Bundesministerin Dr.in Sonja Hammerschmid besuchte KAIPO und Transjob in Loosdorf und traf sich zum Bildungstalk mit BürgermeisterInnen und PädagogInnen der Region.


Bildungsberatung und zielgruppengerechte Seminare sind einer der Schwerpunkte von KAIPO in Loosdorf. Professor Leopold Kaiblinger führte Bildungsministerin Dr.in. Sonja Hammerschmid, Bürgermeister Josef Jahrmann und Bürgermeister Alois Schroll durch die Räumlichkeiten des Institutes und erklärte die vielfältigen Bereiche, in denen KAIPO weiter bildet. Die Gäste zeigten sich vom umfassenden Konzept beeindruckt, das den kommunikativen Aspekt genauso wie Konfliktmanagement und Selbstvermarktung umfasst.

Fundierte Ausbildung bei Transjob

Stefan Glinz, der stellvertretende Geschäftsführer von Transjob und Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig empfing die kleine Delegation im Anschluss beim Transjob-Standort in Loosdorf. Die Jugendlichen lernen in den Überbetrieblichen Werkstätten an den Standorten Loosdorf die Berufe MaurerIn und MalerIn, in Amstetten Koch/Köchin sowie BeschichtungstechnikerIn und in Wieselburg TischlerIn. Zur Veranschaulichung wurden vor Ort alle Berufe vorgeführt.

„Diese wichtige Initiative wurde vom Bund ins Leben gerufen, die neben einem vielfältigen Angebot dazu dient, die Ausbildungspflicht, die für Jugendliche seit dem Sommer greift, umsetzen zu können“, erklärte die Nationalratsabgeordnete. „In den überbetrieblichen Werkstätten wie Transjob bekommen die Jugendlichen eine fundierte Ausbildung, weil alle Lehrinhalte, die der jeweilige Beruf umfasst, optimal vermittelt werden!“ Nach einem Rundgang zeigte sich Bildungsministerin Sonja Hammerschmid ebenfalls begeistert von der Ausbildungsinitiative: „Hier wird Jugendlichen, denen der Einstieg ins Berufsleben nicht leicht fällt, mit viel Herz und Tatkraft unter die Arme gegriffen!“

Ganztagsschule ermöglicht beste Bildung

Bürgermeister Alois Schroll lud zum Abschluss zum Bildungstalk mit einem kleinen Brunch in den Babenbergerhof nach Ybbs – einer Stadt, die auf zahlreiche bildungsinnovative Projekte verweisen kann. Vor allem von den bereits bestehenden Clustern war die Bildungsministerin sehr beeindruckt. „Eine gute Bildung ist mir als Bürgermeister ein besonderes Anliegen. Wir haben rund 2.000 SchülerInnen in Ybbs und ich bin Vater einer Tochter – nicht zuletzt deswegen bin ich der Meinung, dass Bildung der wichtigste Wegweiser für unsere Kinder ist. Deshalb sind wir als Politiker dazu verpflichtet, die besten Rahmenbedingungen zu schaffen!“

Zentrales Thema des Bildungstalks war die Ganztagsschule: "Bis 2025 soll jedes Kind im Umkreis von 20 Kilometern einen Platz in einer Ganztagsschule finden, denn mir geht es um Chancengerechtigkeit in jeder Hinsicht. Kinder sollen die beste Bildung erhalten, unabhängig vom Einkommen der Eltern oder ihrer Muttersprache!", sagte die Bildungsministerin. Nach einer Diskussionsrunde mit den PädagogInnen und BürgermeisterInnen der Region, wie Ganztagsschule gelingen kann, sicherte die Bildungsministerin Hammerschmid ihre Unterstützung zu.

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