28.11.2017, 16:48 Uhr

Für eine Politik des Zusammenhalts

Herbert Käfer: Bezirksvorsitzender Landtagsabgeordneter Dr. Günther Sidl, Spitzenkandidat für den Bezirk Melk (li) und Landesparteivorsitzender Landesrat Franz Schnabl (re).

Landesparteivorsitzender Franz Schnabl hat letzten Montag in St. Pölten die WahlkreiskandidatInnen der SPÖ für die Landtagswahl am 28. Jänner 2018 vorgestellt. Beim Wahlauftakt am 6. Jänner wird auch das Arbeitsprogramm der SPÖ NÖ für die kommenden Jahre präsentiert.

„Wir erarbeiten gemeinsam mit FunktionärInnen und SympathisantInnen ein Arbeitsprogramm ‚100 Projekte für NÖ‘. Man muss Dinge neu denken und Probleme sofort angehen – und das machen wir mit unseren KandidatInnen in den Regionen und Bezirken: Wir werden Akzente setzen für eine positive Weiterentwicklung der Regionen und für den persönlichen Vorteil der NiederösterreicherInnen“, erklärt Schnabl: „Wir sind das Gegengewicht zu schwarz-blau und stehen für Solidarität und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Die Sozialdemokratie tritt ein gegen Sozialabbau und gegen Rechtspopulismus – wer Hilfe braucht, muss auch Hilfe bekommen – das stehen wir alle in der Verantwortung. Wir schauen auf einen gerechten Ausgleich aller Generationen und Einkommensschichten!“

298 KandidatInnen nominiert

Insgesamt sind auf den Bezirks- bzw. Wahlkreislisten 298 KandidatInnen nominiert, davon sind 48,66 Prozent (145) Frauen und 51,34 Prozent (153) Männer. Der jüngste ist 21 Jahre, Mario Brandstetter aus Krems. Der älteste Kandidat ist Ewald Pinter, 74 Jahre alt, aus Gaming. Acht KandidatInnen sind derzeit im Landtag vertreten.

Einer von ihnen ist Bezirksvorsitzender Landtagsabgeordneter Dr. Günther Sidl, der auch die Liste im Bezirk Melk anführt. Sein Ziel im niederösterreichischen Landtag ist es weiterhin, den Menschen für ihren Alltag Perspektiven, Chancen, Möglichkeiten und Erleichterungen zu bieten: „Für ganz konkrete Verbesserungen haben wir eine Reihe an Anträgen und Initiativen eingebracht. Etwa die Fortführung der Aktion 20.000 für ältere ArbeitnehmerInnen oder unsere Forderung nach einem Mindestlohn auf Bundesebene von 1.700 Euro brutto, davon 1.500 Euro steuerfrei. Weiters die Einführung eines 365-Euro-Tickets für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Ein Euro am Tag – das wäre eine enorme Erleichterung für die vielen PendlerInnen und ein starkes Signal für den Klimaschutz. Das wäre mit einer gestärkten SPÖ im Landtag möglich!"

Für einen fairen Wahlkampf
Schnabl steht mit seinem Team für einen Wahlkampf auf Basis des demokratischen Grundkonsenses und der Werte unserer Verfassung, politische Gegnerschaft solle nicht in Feindschaft ausarten: „Der Wahlkampf soll in fairer und sachlicher Weise die politischen Konzepte der Parteien gegenüberstellen und durchaus kontrovers - jedoch nicht persönlich untergriffig – diskutieren.“ Für die SPÖ hat Zusammenhalt und Menschlichkeit höchste Priorität, erklärt Schnabl: „Sicherheit steht in allen Berei¬chen an oberster Stelle: In der Gesund¬heitsversorgung, bei Pensionen, im sozialen Bereich, bei den Bildungschancen und in der Arbeitswelt – auch im Hinblick auf die Digitalisierung, nicht zuletzt beim Schutz vor Kriminalität. Wir wollen den Menschen die Zukunftsangst neh¬men und zeigen, dass wir die wachsenden Herausforderungen der Zukunft positiv gestalten und mehr Lebensqualität schaffen können.“


KandidatInnenliste für den Bezirk Melk:

1. Gemeinderat Bezirksvorsitzender Landtagsabgeordneter Mag. Dr. Günther Sidl
2. Bürgermeisterin Gabriele Kaufmann
3. Bürgermeister Alois Schroll
4. Bürgermeisterin Gerlinde Schwarz
5. Bürgermeister Manfred Mitmasser
6. Gemeinderätin Katharina Riedler
7. Vizebürgermeister Thomas Vasku
8. Gemeinderätin Regina Voglhuber
9. Bürgermeister Anton Gruber
10. Gemeinderätin Mag.a. Gabriele Strahberger
11. Gemeinderat Bernhard Wurm
12. Gemeinderätin Cigdem Ciftci
13. Thomas Gundacker
14. Gf Gemeinderätin Ing. Birgit Batsch-Grossmann
15. Gemeinderat Michael Raidl
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.