10.12.2017, 20:41 Uhr

Eine Liebe, die auch wehtun darf

Emotionaler Zieleinlauf für den Gollinger Andy Fuchs. (Foto: Fuchs)

Der 52-jährige Gollinger Andy Fuchs verfolgt im Beruf und beim Triathlon immer große Ziele.

GOLLING. Die Grundlage für eine erfolgreiche Triathlon-Karriere legte Andreas Fuchs in seiner Zeit als Radamateur und begeisterter Lizenzfahrer. Hier sicherte er sich einige Landesmeistertitel sowie Podiumsplätze bei Lizenzrennen. „Als ich dann im Jahr 2012 mein Mandat als Vorstand der Rail Cargo Austria aufgelöst habe, hatte ich plötzlich sehr viel Zeit für mich und meine Familie“, so der Gollinger über die Beweggründe mit dem Triathlon zu beginnen. Dazu war es anfangs nötig mit dem Schwimmtraining zu starten - und so verbrachte Andy Fuchs viel Zeit im Hallenbad. „Das Radfahren war und ist noch immer meine stärkste Disziplin, aber auch beim Laufen machte ich sukzessive Fortschritte. Ich habe in meinem Leben immer große Ziele verfolgt, das war im Beruf und im Sport gleichermaßen wichtig“, so die Philosophie des 52-Jährigen.

Viele Emotionen auf Hawaii

Nach den ersten kleinen Triathlon-Wettbewerben in der Umgebung wechselte der Gollinger bereits in seinem zweiten Jahr auf die Mittel- und Langdistanz. Im Jahr 2015 krönte sich Andy Fuchs zum Vizestaatsmeister auf der Halbdistanz und konnte seine Age Group bei der Challenge Walchsee für sich entscheiden. „Das größte Highlight meiner Karriere war aber mit Sicherheit der zweite Platz beim Ironman Barcelona 2015 und die damit verbundene Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii 2016“, ist Andy Fuchs stolz auf seine Erfolge. Der emotionalste Moment für den Gollinger war der Zieleinlauf auf Hawaii, bei dem ihm seine Frau Christine sowie Tochter Viktoria samt Freund Berndt im Ziel empfingen.

Harte Arbeit zum Erfolg

Der Gollinger trainiert rund 800 Stunden im Jahr, wobei die meiste Zeit von rund 40 bis 50 Prozent für das Radfahren draufgeht. Der Rest teilt sich in Schwimmen, Laufen sowie Kraft- und Dehnungsübungen auf. „Das Besondere an diesem Sport sind die drei Disziplinen, welche zusammen einen absoluten schönen Wettbewerb ergeben. Die konsequente und harte Arbeit bis man eine Langdistanz in einer guten Zeit absolvieren kann ist dann für mich eine weitere Besonderheit. Ich liebe Sport, auch wenn es manchmal weh tut“, beschreibt Andy Fuchs seine Faszination am Triathlon.
Nach seinem Age Group-Sieg bei der Challenge Sardinia im Oktober 2017 liegt nun der Fokus bereits voll und ganz auf der nächsten Saison. Hier will sich Andy Fuchs in der ersten Jahreshälfte erneut für die Ironman-WM auf Hawaii qualifizieren und sich anschließend konsequent auf dieses ganz besondere Rennen vorbereiten
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