18.12.2017, 09:12 Uhr

Kilber liebt die gelbe Filzkugel

Hans Wilhelm Reinprecht hat sichtlich Spaß an seiner Arbeit als Tennistrainer. (Foto: Reinprecht)

Hans Wilhelm Reinprecht begeistert als Tennistrainer unseren Nachwuchs für den Sport

KILB. Im Alter von sieben Jahre entdeckte Hans Wilhelm Reinprecht seine Liebe zum Tennissport. Auch Fußball war für einige Zeit fixer Bestandteil, doch aufgrund des regelmäßigen Tennistrainings musste er dort die eine oder andere Einheit ausfallen lassen. „Als ich mich dann auf der Ersatzbank wiedergefunden habe, konzentrierte ich mich ab 13 Jahren voll und ganz auf Tennis“, erinnert sich Hans Wilhelm Reinprecht zurück.

Glücksgefühle beim Schlag

Seither prägt der Tennissport das Leben des Kilbers, denn neben vielen Jahren als Meisterschaftsspieler entschied er sich auch im Trainerbereich tätig zu werden. Nach dem Sportwissenschaften-Studium wurde Hans Wilhelm Reinprecht 2007 Tennisinstruktur und vier Jahre später schloss er die Ausbildung zum staatlich geprüften Tennislehrer ab.
„Ein gelungener Schlag löst beim Spieler ein Glücksgefühl aus, das man immer wieder erleben will. Zudem kann das Spiel generationsübergreifend ausgeübt werden, denn nicht selten spielen auch Eltern und Großeltern mit Kindern und Jugendlichen und können somit auch an deren sportlichen Entwicklung teilhaben“, so Reinprecht über die Faszination seiner Sportart.

Fundament im Kindesalter

Seit 2015 ist Hans Wilhelm Reinprecht nun beim UTC Kilb als Trainer tätig und seit dem Vorjahr auch als Jugendleiter im Vorstand des Vereines. Ganz besonders liegt dem Kilber die Arbeit mit Kindern am Herzen: „Es gibt nichts Schöneres als Kindern eine Freude zu machen. Sie sind auch gnadenlos ehrlich und fragen sofort, wann die Einheit aus, sollte ihnen fad werden.“
Für Reinprecht ist die regelmäßige sportliche Betätigung gerade in jungen Jahren enorm wichtig. „Im Kindesalter wird das Fundament für das restliche Leben gelegt, sowohl aus koordinativer als auch aus psychologischer Sicht. Wenn Sport in der Kindheit wichtig war, ist es auch im Erwachsenenalter noch so. Der Sport sollte zudem ganzjährig ausgeübt werden, um Kinder nicht zu ‚Schönwettersportlern‘ zu erziehen“, ist Reinprecht überzeugt. Der Kilber bietet Einzel- und Gruppentrainings für alle Altersklassen ab fünf Jahren an, ganz egal ob Anfänger, Wiedereinsteiger oder Meisterschaftsspieler.

Noch Luft nach oben

Aufgrund der Erfolge von Dominic Thiem steigt das Interesse am Tennis in Österreich wieder und die Infrastruktur ist durch zahlreiche Freiplätze sehr gut. Im Bezirk Melk sieht Hans Wilhelm Reinprecht noch Potential nach oben, was die Zahl der Aktiven angeht. „Während in manchen Gemeinden Tennis einen sehr hohen Stellenwert hat, ist es anderorts kaum noch vorhanden. Ich hoffe mit meiner Arbeit hier einen positiven Impuls setzen zu können“, will der Kilber möglichst viele Menschen für den Tennissport begeistern.
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