12.04.2016, 15:38 Uhr

Pfeif auf Zalando, kauf daham

Die Pöchlarner Jugendcard wird ab Herbst auch im Geldbörserl von Jugendgemeinderätin Stefanie Hochstöger zu finden sein.

Stefanie Hochstöger verrät exklusiv erste Details über die neue Pöchlarner Jugend-Shopping-Card.

PÖCHLARN (m.h). "Im September 2016 soll die kostenlose Jugendcard an alle in Pöchlarn gemeldeten Jugendlichen, im Alter von 14-24 Jahren, per Post zugesandt werden", so die jüngste Gemeinderätin Pöchlarns, Stefanie Hochstöger. Die 21-jährige Englisch-Studentin, welche seit knapp eineinhalb Jahren für Pöchlarns Jugend zuständig ist, sieht viel Potenzial in ihrer Idee.

Plus für Jugend & Wirtschaft
"Auf der einen Seite bieten wir Pöchlarns Betrieben und Vereinen eine kostenlose Plattform an, um für ihr Unternehmen zu werben. Auf der anderen Seite profitieren die Jugendlichen von exklusiven Angeboten und Rabatten." Die Betriebe und Vereine können dabei selbst festlegen, welche Sonderaktionen sie den Karteninhabern gewähren.

Die "VIPP" als Vorgänger
Bereits vor elf Jahren gab es eine ähnliche Karte für Pöchlarns Jugend: die VIPP. Diese verlor mit den Jahren allerdings an Attraktivität und soll nun mit der neuen Jugendcard einen modernen und zeitgemäßen Nachfolger finden.

Druck und Design
Das zukünftige Design der Karte wird zur Zeit von einer Pöchlarner Grafikerin ausgearbeitet, ehe die Karte im Sommer in den Druck gehen soll. "Es wird eine herkömmliche Plastikkarte im Scheckkartenformat, damit sie in jedes Geldbörserl passt", schmunzelt die Gemeinderätin.

Fast alle machen mit
Insgesamt 700 Jugendliche zählt derzeit Pöchlarns Jugend, welche von der Karte profitieren würden. Bereits mehr als 40 Betriebe und Vereine konnte Hochstöger von ihrer Idee überzeugen. Und es sollen noch mehr werden. "Wir wollen die Jugendlichen in der lokalen Wirtschaft verankern und sie dazu bringen, wieder vermehrt in Pöchlarn einzukaufen."
Für Gastronom Nihad Hasic hört sich das Vorhaben gut an. "Wenn die Jugendlichen die Karte annehmen und das Angebot vielfältig ist, dann kann daraus durchaus etwas Nachhaltiges entstehen."
www.meinbezirk.at/melk
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