Leuchtende, strahlende Blumenfarben - Hermann Nitsch präsentiert neue Arbeiten

Wolfgang Denk, Gründungsdirektor des nitsch museums in Mistelbach und Hermann Nitsch
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MISTELBACH (ir). „Ich möchte mich und die Besucher dieser Ausstellung mit blumenfarben berauschen“, sagt Hermann Nitsch  zu seiner neuen Ausstellung ab 1. Juli im nitsch museum in Mistelbach. 80 großformatige Bilder und 300 Zeichnungen sind im Zeitraum von Juli 2019 bis April 2020 entstanden.
Die neue Schau unter dem Titel „Hermann Nitsch – Neue Arbeiten“ besticht durch die leuchtenden Farben, inspiriert von Pfingstrosen, Rosen und Gladiolen. Dem mehrfach ausgezeichneten Universalkünstler geht es immer um alle fünf Sinne: „Farben entsprechen Tönen, Geschmackswerten, Gerüchen und Tastempfindungen. Es macht mir große Freude mich bei meinen Arbeiten, die ich als achtzigjähriger noch herzustellen vermag, auf die blumenfarbige Leuchtkraft der Farbsubstanz zu konzentrieren. Es geht mir um die Materie der Farben, ich möchte mich in die Flüssigkeit der Farben hineinwühlen, sie leuchten wie Tiefseefische.“
„Die Malerei von Nitsch wurde in den letzten Jahren deutlich lebensbejahender und freudiger, dies ist auch in den Bereichen seiner Musik und seiner Aktionen zu bemerken. Sein aktuelles Werk ist intensiv, konzentriert, rein und gewissermaßen „leicht“ zugleich. So wie Nitsch in seiner Musik eine Sphärenmusik anstrebt, so bündelt er in seiner Malerei das Licht der Farben, für Nitsch eine Angelegenheit der Auferstehung“, erläutert der künstlerische Leiter des nitsch museums, Michael Karrer.

Konzert zur offiziellen Eröffnung
Am 25. Juli, um 16 Uhr spielen im Rahmen der Ausstellungseröffnung Musikerinnen und Musiker des ORF
Radio-Symphonieorchesters Wien, die „Moskauer Sinfonie“ für
Streichorchester von Hermann Nitsch unter der Leitung von Michael
Mautner. Anmeldung unter buchung@nitschmuseum.at ist wegen begrenzter
Besucherzahl unbedingt erforderlich.

Jeder Ton ist eine Farbe
Die Präsentation in der Kapelle des Museumsareals widmet sich der Musik von Hermann Nitsch. In Kooperation mit dem Institut für Schallforschung der Akademie der Wissenschaften werden Sinfonien des Künstlers mithilfe eines Spektrogramms visualisiert. Die einzelnen Töne und deren Frequenzen werden dabei bildlich in Form von Linien dargestellt.

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