Gymnasium Laa
150 Schüler in Quarantäne

Die engmaschige Teststrategie gilt als Hoffungsträger längere Schließungen vermeiden zu können.
  • Die engmaschige Teststrategie gilt als Hoffungsträger längere Schließungen vermeiden zu können.
  • Foto: Seidl
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

LAA. Die Schüler von acht Klassen des Laaer Gymnasiums wurden von der Bezirkshauptmannschaft in Quarantäne geschickt. Glücklicherweise liegt der Maßnahme aber kein Cluster zu Grunde, sondern es handelt sich um Einzelfälle, die aber weitreichende Konsequenzen zu Folge haben.
"Wir haben in einer Klasse zwei Fälle und in einer anderen einen Fall. Die restlichen sechs Klassen hatten Kontakt mit einem positiv getesteten Lehrer", bestätigt Direktor Thomas Jaretz. Von seinen 24 Klassen sind nun acht zu Hause. 
"Wobei man sagen muss, dass die Gesundheitsbehörden keine ganzen Klassen schließen, sondern Quarantäne-Bescheide erlassen", erklärt der Direktor. Diese können aber dann auch die gesamte Klasse betreffen.

Schwere Entscheidung

Noch nie seit Beginn der Krise wären so viele Schüler gleichzeitig in Quarantäne gewesen. "Ich war überrascht, dass mit so wenigen Fällen, so viele zu Hause sind", ist der Schulleiter verwundert. Schon zuvor hätte er positive Schüler und Lehrer gehabt.
Einerseits versteht er natürlich den Unmut der Eltern, dass ihre negativ getesteten Kinder dennoch zu Hause sein müssen. Doch andererseits muss festgehalten werden, dass das gemeinsame Ziel, die Gesundheit aller in der Schule ist. Die aktuelle gesetzliche Lage würde wenig Spielraum für die Gesundheitsbehörden lassen, weiß Jaretz aus zahlreichen Gesprächen mit der Bezirkshauptmannschaft.

Doppelter Unterricht

Eine neue Herausforderung für Lehrer stellt nun aber die Zweiteilung des Unterrichts dar. Wenn ein Teil der Klasse zu Hause in Quarantäne ist, der andere Teil aber in der Schule unterrichtet wird, müssen die Lehrer kreativ werden. Teils wird dies nun über Arbeitsaufträge erledigt, die man je nach Örtlichkeit selbstständig erledigt. Einfach den Unterricht mittels Kamera zu streamen, ist rechtlich problematisch, meint Gymnasiums Direktor Jaretz.

Reicht es nur Sitznachbarn in Quarantäne zu schicken oder sollte die ganze Klasse gehen?
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