Lärmbelästigung
Ärger am Spielplatz

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GAWEINSTAL. Ein Reihenhaus in einer Sackgasse – das klingt nach Ruhe und Beschaulichkeit im Grünen. Das dachten sich auch Irmgard Kienast und Peter Schmid als sie sich 2012 für das Objekt in der Gaweinstaler Eichenstraße entschieden. Doch der nur durch eine schmale Straße getrennte Spielplatz wurde für das Paar zur Belastungsprobe. "Es ist dort so laut, oft auch bis spät nachts", beklagt sich Irmgard Kienast.

Vor allem seit die über 200 Wohnungen umfassende Anlage 2015 in direkter Nachbarschaft fertiggestellt wurde, ist die Besucherfrequenz und damit die Lärmbelastung für die Nachbarn zu viel. Auch bei Hundebesitzern ist der über 800 Quadratmeter große Spielplatz sehr beliebt, um mit den Tieren zu trainieren. 

Spielplatz vorgesehen

"In den Bauunterlagen der Wohnhausanlage wurden auch Spielplätze eingezeichnet, allerdings wurden sie nie errichtet", erklärt Peter Schmid. Doch genau das wünscht sich das Paar. "Der Spielplatz bei uns ist für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre gedacht. Doch die Größeren fangen mit den Geräten nichts mehr an", weiß die Anrainerin, die selbst Mutter ist. Eine zweite Anlage, die auf die Bedürfnisse der Älteren ausgelegt ist, würde die Besucherströme aufteilen. "Gaweinstal hat ja sogar die Auszeichnung als 'Jugend-Partner Gemeinde'", appelliert Peter Schmid an die Gemeinde.
Bürgermeister Richard Schober (ÖVP) will Gespräche mit dem Bauträger aufnehmen, ob diese in der Anlage Spielgeräte errichten. Er betont allerdings, dass der Spielplatz bereits seit rund zwanzig Jahren besteht, also lange bevor das Paar sich für den Kauf des Objekts gegenüber entschieden habe: "Es gibt viele Anrainer, die an den Spielplatz angrenzen, die kein Problem mit der Lautstärke der Kinder haben."

Autor:

Karina Seidl-Deubner aus Mistelbach

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