Am 8. Dezember war soweit, alle Gemeinden sind ab sofort vom Schwerverkehr entlastet.

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Sechzehn A5 Gemeinden luden zum großen A5 Danke Fest in den Kolpingsaal Poysdorf. Über 200 geladene Gäste kamen, um zu danken, zu ehren, geehrt zu werden und mitzufeiern.

„Mit dem A5 Danke Fest wollen wir der Freude darüber Ausdruck verleihen, dass die A5 nun Realität ist. Die Gemeinden werden vom Schwerverkehr entlastet und es kehrt mehr Lebensqualität in unsere Orte ein. Darüber hinaus rückt uns die Weinviertelautobahn näher an den Wirtschaftsraum Wien heran, wovon unsere Region langfristig profitieren wird. Wir wollen uns bei denen bedanken, die sich für die Umsetzung dieses Projekts engagierten und sich unermüdlich, über Jahrzehnte hinweg eingesetzt haben“, sagte Poysdorfs Bürgermeister Thomas Grießl im Namen aller A5 Gemeinden.

LA Manfred Schulz („endlich können die Traktoren wieder die Brünner Straße queren“), NR Melani Erasim, Landtagspräsident a. D. Herbert Nowohradsky, NÖ Senioren Landesgeschäftsführer Herbert Bauer, der ehemalige Straßenbaudirektor Peter Beiglböck, Vertreter der ASFINAG, der Feuerwehr, der Polizei – allen voran Bezirkspolizeikommandant Florian Ladengruber, Kasernenkommandant Oberst Hans-Peter Hohlweg, Landesfeuerwehrkommandant i.R. Josef Buchta, Veltlinerland Weinkönigin Sandra Wölzl, LA a. D. Franz Hiller, Mitglieder der Bürgerinitiativen und viele weitere Gäste wollten gerne mitfeiern.

ASFINAG Direktor Alexander Walcher meinte, dass sich Projektleiter Christian Musil und sein Team den größten Applaus verdient hätten und veranschaulichte bildlich, dass 550.000 Lkw Erde verführt wurden, die hintereinander gereiht einen Stau bis Peking verursachen würden.
Wirtschaftskammer Vizepräsident Kurt Hackl erzählte, dass Carlo immer gesagt hat: „Wenn ein Stein im Weg liegt, räumen wir ihn weg, denn wir brauchen ohnehin Steine zum Autobahnbau“.

Die Bürgermeister der Gemeinden Bad Pirawarth, Falkenstein, Gaweinsthal, Großebersdorf , Großkrut, Hauskirchen, Herrnbaumgarten, Hochleithen, Mistelbach, Ottenthal, Poysdorf Schrattenberg, Staatz, Wilfersdorf, Wolkersdorf und Zistersdorf kamen ebenso zu Wort. Bgm. Adi Mechtler gut gelaunt: „Hochleithen hat früher keiner gekannt, jetzt kennt es jeder.“ Bgm. Christian Frank: „Herrnbaumgarten war ein suboptimaler Standort, seit gestern ist das sub gestrichen.“ Bgm Adolf Richter nützte die Gelegenheit für einen Hinweis: „Jetzt sollte man noch den digitalen Ausbau fördern, damit wir unter der Erde schneller sind als auf der Straße.“ Und Vizebürgermeister Christian Balon freut sich, dass das Weinviertel nun an den Rest der Welt angeschlossen wurde: „Wir Mistelbach gratulieren den Poysdorfern.“

Bei einer Umfrage 1998 haben 92 Prozent der Bevölkerung für eine Autobahn gestimmt. 12 Personen der ersten Stunde, die von Anfang an das Projekt Autobahn unterstützen, wurden geehrt. Ebenso wurden vier Weinvierrtler auf die Bühne gebeten – eine Mutter von Kindern, eine Landwirtin, ein Wienpendler und ein Unternehmer – um zu erläutern, was sich für sie jetzt ändern wird.
Hubert Koci mit seinen Söhnen Benjamin und Simon auf drei Gitarren, Moderator und Sänger Michael (Jetti) Jedlicka („Carlo hat für seine Liebesbeziehung zur A5 sein Herzblut investiert“) sang mit Tochter Johanna (Josi) Wanderer, wie auch Roman Beisser der mit Sandra Schön-Schuckert die Feier musikalisch bereicherten.

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