Böller detonierte in Halle

Beiden Angeklagten wurde vorsätzliche Gemeingefährdung zur Last gelegt.
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GROSSENGERSDORF/KORNEUBURG (mr). Die Umstände, warum auf der vollgerammelten Tanzfläche ein Böller explodierte, wodurch mehrere Festbesucher Verletzungen und Knalltraumen erlitten, konnten nicht aufgeklärt werden.
Gesichert ist lediglich, dass der angeklagte Jugendliche an diesem Abend von zu Hause zwei Dum-Bum-Böller mitgebracht hatte. Einen hatte er zuvor im Freien zur Detonation gebracht und den zweiten zum Season Opening mitgenommen.
Übereinstimmend bekunden beide Angeklagten, dass der Jugendliche auf der Tanzfläche dem Zweitangeklagten den Böller in die Hand gegeben hatte und dabei die Lunte nicht angezündet war.

Wieso die Lunte einige Sekunden danach brannte, blieb im Dunkeln. Der Versuch, die Lunte des auf den Tanzboden geworfenen Böllers auszutreten misslang, er detonierte inmitten der tanzenden Festbesucher.
Der Schöffensenat sprach den Zweitangeklagten vom Anklagevorwurf frei.
Beim Erstangeklagten ging der Senat lediglich von einer fahrlässigen Gemeingefährdung aus und bot ihm eine sog. Diversion an: Sobald er 50 Stunden gemeinnützige Arbeiten erbracht und an zwei Geschädigte je 200 Euro bezahlt hat, wird das Strafverfahren gegen ihn eingestellt.

Autor:

Marina Kraft aus Mistelbach

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