Besonderer Lebensraum gehört geschützt
Green Belt Camp auf dem Staatzer Berg

Helfer aus der halben Welt und Österreich kümmerten sich im Rahmen eines Green Belt Workcamps gemeinsam mit dem Naturschutzbund NÖ  einen Tag lang um Fauna und Flora des Staatzer Berges: Mit Bürgermeister Daniel Fröschl und Mag. Gabriele Pfundner vom Naturschutzbund NÖ.
  • Helfer aus der halben Welt und Österreich kümmerten sich im Rahmen eines Green Belt Workcamps gemeinsam mit dem Naturschutzbund NÖ einen Tag lang um Fauna und Flora des Staatzer Berges: Mit Bürgermeister Daniel Fröschl und Mag. Gabriele Pfundner vom Naturschutzbund NÖ.
  • Foto: Gemeinde Staatz
  • hochgeladen von Marina Kraft

Naturschutzbund organisierte Workcamps zum Schutz des besonderen Lebensraumes am Staatzer Berg

11 Teilnehmer aus der halben Welt (aus Mexiko, Russland, Irland, Slowenien, Deutschland, und Österreich) zwischen 13 und 60 Jahren arbeiteten in Kooperation mit der Marktgemeinde Staatz wieder einen Tag lang auf dem Staatzer Berg, um den dort beheimateten besonderen Lebensraum zu schützen und zu bewahren.

Zum 5. Mal organisiert
Der Einsatz war Teil des vom Naturschutzbund NÖ organisierten Greenbelt-Workcamps, das nun schon zum 5. Mal im nördlichen Weinviertel zu Besuch war. Die Jugendlichen kamen auf Einladung des österreichischen Zweig des Service Civil International. Eine Besonderheit des Staatzer Berges ist nämlich der auf dem kargen Boden gedeihende Trockenrasen mit selten vorkommenden Pflanzen- und Tierarten. Entbuschungsarbeiten helfen, die Fels- und Steppenrasen als Lebensraum seltener Arten wie Roßhaar Federgras, Steppen Spitzkiel, Rotbindinger Samtfalter, Enzian-Ameisenbläuling, Gottesanbeterin, Kleine Beißschnecke, Roten Röhrenspinne und Smaragdeidechse zu erhalten.

Pflanzen schützen und zurückschneiden
Um den zum Teil stark gefährdeten Arten wie dem „Zottigen Spitzkiel“ optimale Bedingungen zu schaffen, da dieser die Beschattung durch Büsche und aufkommende Bäume nicht gut verträgt, müssen wuchernde Pflanzen entfernt werden. Wichtig ist der Einsatz auch, um den ursprünglich aus China stammenden Götterbaum, der sich stellenweise stark ausgebreitet hat und die standortsheimische Trockenrasenflora verdrängt, zurückzudrängen.
Bürgermeister Daniel Fröschl begrüßt den Einsatz auch deshalb, weil der Schutz des Berges für Staatz enorm wichtig ist.

Gefördert vom Land NÖ und der EU
Die Pflegeeinsätze am Grünen Band wird im Rahmen des Schutzgebietsnetzwerkes NÖ durchgeführt, gefördert vom Land NÖ und der EU. Gepflegt werden wertvolle Trockenrasen im Europaschutzgebiet Weinviertler Klippenzone und in Naturdenkmälern, wie dem Staatzer Berg.

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