Jugend forscht und entwickelt an der HTL in Mistelbach

Glücklicher Auftraggeber, stolzer Professor, gut gelaunte Schüler präsentieren ihr Projekt
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MISTELBACH(ega). Im Rahmen ihrer Diplomarbeit setzen die  Maturanten an der HTL für Medizintechnik in Mistelbach wieder verschiedene Aufgabenstellungen aus der Praxis in ihren Projektarbeiten um.
Direktor Alfred Pohl erhält immer wieder Anfragen vom Weinviertel Klinikum, aber auch Sportwissenschaftler und Therapiekoordinator Reinhard Spiesberger von der Therapie und Rehabilitationsklinik in Bad Pirawarth berichtet von der, seit vielen Jahre andauernde, hervorragenden Zusammenarbeit mit der HTL. „Wir sind Ideengeber, die Schüler setzen diese in bewährter Art und Weise zum Wohl unserer Patienten um“. Heuer wurde unter dem Titel „Treppensteigen (wieder) erlernen“ ein, in der Höhe stufenlos verstellbarer, voll funktionstüchtiger Prototyp einer Treppe entwickelt. Diese kann mittels Sensorik und Steuerung an die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.
Eine andere Schülergruppe befasste sich mit der oft versuchten „Lernsteigerung im Schlaf“. Grundlage dazu lieferte eine neue Studie, die Schlafphasen ausfindig machte, in denen tatsächlich Text erlernbar ist. Muster für die aktuelle Schlafphase werden gemessen und auf das Handy übertragen. Dieses kann nun das Vorlesen etwa von Vokabeln beginnen. Selbsttests der Schüler sind im Laufen.
Das Projekt „MapMyStep“ bringt Navigation, wie im Außenbereich bereits Standard, in Räumlichkeiten wie in Krankenhäusern. Die Benützer können damit problemlos ihre Therapieräume finden und anschließend wieder den Weg in ihr Zimmer zurück.
„BinDabei“ wurde für Senioren entwickelt, die Schwierigkeiten haben, sich in der digitalisierten Welt zurecht zu finden. Als Schnittstelle zur Vernetzung dient hier der vertraute Fernseher.
Die Aufgabenstellung „Unterwelt ergründen“ kam von einem Architekten, der in historischen Anlagen Sanierungen plant und dort regelmäßig mit unterirdischen Gängen konfrontiert ist. Die Gefahr von Einstürzen ist dort immer gegeben. Die Schülergruppe hat dafür einen extrem geländegängigen, wasserfesten, fernsteuerbaren Roboter entwickelt und gebaut. Erste Einsätze in Weinkellern lieferten hervorragende 3D Bilder, dem Einsatz im Wiener Belvedere steht nichts mehr im Wege.

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