Mistelbach: "Kein Anschlag auf Asylsuchende"

MISTELBACH (ks). "Aus heutiger Sicht war der Einsatz gestern sicher kein gezielter Brandanschlag gegen Asylsuchende", stellt Bezirkspolizeikommandant Lambert Bergauer fest.
In den Morgenstunden des 19. Juli kam es in einem Mistelbacher Mehrparteienhaus zu eine Brand. In den Wohnungen waren zehn anerkannte Flüchtlinge – darunter auch Kinder – untergebracht.

Brand im Keller

Gemeinsam mit einem Sachverständigen des Bundeskriminalamtes wurde die Brandursachenermittlung bei dem zweistöckigen Haus durchgeführt. Die Brandentstehung lässt sich auf den Stiegenabgang zum Kellergeschoss eingrenzen. Die Zündquelle könnte von einer Zigarettenreste oder einer offenen Flamme ausgegangen sein. Brandbeschleuniger wurde keiner eingesetzt.

Stark verwirrt

Der festgenommene Verdächtige macht einen stark verwirrten Eindruck. "Man kann gar nicht sagen, dass der Mann wusste, dass es sich um eine Unterbringung von Asylsuchenden handelt", tritt Bergauer Spekulationen über rassistisch motivierte Anschläge entgegen.

Zur Vorgeschichte

https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/verwirrter-legt-brand-bei-fluechtlingen-d2162103.html

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