UPDATE 4
Mord an der Brünner Straße

UPDATE 4: Der Mord in einem verlassenen Firmengelände in Gerasdorf weitet sich zum internationalen Politkrimi aus. Auf das 43-jährige Opfer – einem Exil-Tschetschenen – war offensichtlich ein Kopfgeld ausgesetzt. Den mehrfach angebotenen Polizeischutz lehnte er allerdings ab, betont der Pressesprecher des LPD Niederösterreich Johann Baumschlager. Allerdings kann er die Gerüchte um den Auftragsmord weder bestätigen noch dementieren: "Die Motivlage ist zum derzeitigen Punkt unklar. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren." Mit mehreren Schüssen wurde am Samstag gegen 19.30 Uhr ein Mann in seinem Auto in der Nähe der Brünner Straße ermordet. Als Schütze wurde ein 47-jähriger Tschetschene identifiziert, der bereits auf der Flucht in Linz festgenommen wurde. Ein dritter Mann – ebenfalls aus Tschetschenien – dürfte noch den Notruf abgesetzt haben. Dieser wurde erst als Zeuge eingestuft, hatte sich aber in Widersprüche verwickelt und wurde inhaftiert. Die Ermittlungen hat das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) übernommen.


Kritiker


Das Opfer, ein Ex-Polizist, hatte zuvor in im Internet veröffentlichten Videos die tschetschenische Führung kritisiert. Exil-Tschetschenen sprechen von einem politischen Auftragsmord und rufen für Dienstag zu einer Demonstration vor der russischen Botschaft in Wien auf. Sie fordern die lückenlose Aufklärung des Mordes. Emigrierte Kritiker des tschetschenischen Präsident Ramsan Kadyrow, die im Westen leben, fürchten den langen Arm des Regimes.

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UPDATE 3: Der Mord in einem verlassenen Firmengelände in Gerasdorf weitet sich zum internationalen Politkrimi aus. Auf das 43-jährige Opfer war offensichtlich ein Kopfgeld ausgesetzt. Den mehrfach angeboteten Polizeischutz lehnte er allerdings ab. Er hatte zuvor im Internet veröffentlichten Videos die tschetschenische Führung kritisiert und beschimpft. 
Exil-Tschetschenen sprechen von einem politischen Auftragsmord und rufen für Dienstag zu einer Demonstration vor der russischen Botschaft in Wien auf. Sie fordern die lückenlose Aufklärung des Mordes. Emigrierte Kritiker des tschetschenischen Präsident  Ramsan Kadyrow, die im Westen leben, fürchten den langen Arm des Regimes.

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UPDATE 2: Die Ermittlung zu dem Mord brachten eine zweite Festnahme. Ein dritter Mann, der ursprünglich als Zeuge eingestuft wurde, hatte sich bei der Befragung in Widersprüche verwickelt und wurde nun ebenfalls  inhaftiert.

Bei dem Opfer handelt es sich um einen 43-jährigen Tschetschenen. Der Mann wurde mit mehreren Schüssen hingestreckt. Als Schütze wurde ein 47-jähriger Tschetschene identifiziert, der bereits auf der Flucht in Linz festgenommen wurde. Der dritte Mann – ebenfalls aus Tschetschenien – dürfte noch den Notruf abgesetzt haben.

Wie die APA berichtet, dürfte dem Opfer im Vorfeld von den Behörden bereits Personenschutz angeboten worden sein, was dieser aber ablehnte.
 
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UPDATE: Der mutmaßliche Täter wurde noch in der Nacht gefasst. Der Mann befand sich auf der Flucht in Linz
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GERASDORRF. Mit einem Kopfschuss wurde heute (Samstag) gegen 19.30 Uhr ein Mann in der Nähe der Brünnerstraße erschossen. Nach dem Täter wird gefahndet. Laut ORF Niederösterreich läuft seit den Abendstunden eine Alarmfahndung nach dem Täter, der mit einem silberfarbenen Pkw unterwegs gewesen sein soll.
Die Ermittlungen hat das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) übernommen. Bei den Männer soll es sich um Tschetschenen handeln.

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