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Neudorf wird von Vandalen heimgesucht

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NEUDORF. "Da gibt's Leute die ihre Freizeit opfern, um unsere Ortschaft zu pflegen und zu verschönern und dann kommen andere und zerstören das!" Vizebürgermeister Clemens Manhart aus Neudorf ist zutiefst verärgert. Schon zum zweiten mal kommt es in der idyllischen 1.000-Einwohnergemeinde zu Vandalimusvorfällen.

Mit viel Liebe und Kreativität gestalten die Bewohner des Neudorfer "Unter Orts" alljährlich zur Kürbiszeit ihre Figuren. Mit Kürbisköpfen sind die Männchen und Weibchen als Gruppen oder alleine aufgestellt. Vorbeikommenden Gästen dienen sie oft als Fotokulisse. "Das freut die Leute auch einfach, dass ihre Arbeit hier so wertgeschätzt wird", erklärt Clemens Manhart den Hintergrund der Neudorfer Bluza.

Um so ärgerliche ist es, wenn einige diese Arbeit mutwillig zerstören. Schon Mitte September wurden Figuren zerstört. Nun kam es zu einer zweiten Attacke. "Irgendwo gibt es Grenzen und die fangen genau dort an, wo fremdes Eigentum beginnt. Diese Grenze wurde überschritten und die Polizei informiert", richtet sich der Vizebürgermeister an die Vandalen. Die Ortsbevölkerung bittet er, sich nicht entmutigen zu lassen und auch weiterhin ihrer Kreativität für ein schönes Neudorf walten zu lassen.

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