Neun neue Meister

Andreas Ehrenbrandtner, Ewald Schober-Schütt aus Gaweinstal, Stefan Bloderer aus Mistelbach, Hermann Schultes, Gerald Kraft aus Unterstinkenbrunn, Andreas Freistetter, Franz Obendorfer aus Wilfersdorf, Daniel Höss aus Schletz, Stefan Wiesinger aus Bullendorf, Christian Hauer aus Ottenthal, Alexander Bauer aus Schrattenberg bei Poysdorf, Anton Hölzl
  • Andreas Ehrenbrandtner, Ewald Schober-Schütt aus Gaweinstal, Stefan Bloderer aus Mistelbach, Hermann Schultes, Gerald Kraft aus Unterstinkenbrunn, Andreas Freistetter, Franz Obendorfer aus Wilfersdorf, Daniel Höss aus Schletz, Stefan Wiesinger aus Bullendorf, Christian Hauer aus Ottenthal, Alexander Bauer aus Schrattenberg bei Poysdorf, Anton Hölzl
  • Foto: LK NÖ/Franz Gleiß
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

BEZIRK MISTELBACH. „Die Ausbildung ist anspruchsvoll und umfangreich. Die Absolventen haben viel Zeit und Anstrengung investiert. Eine Investition für die Zukunft ihrer Betriebe und die gesamte Land- und Forstwirtschaft“, zeigt sich LH-Stv. Stephan Pernkopf über das Engagement der diesjährigen Absolventen der Meisterausbildung erfreut. Und immer mehr junge Bäuerinnen und Bauern entscheiden sich für eine gute Ausbildung als Basis für die Zukunft. So hat die niederösterreichische Meisterausbildung in der Land- und Forstwirtschaft in den letzten Jahren eine regelrechte Erfolgsgeschichte geschrieben und gilt als die Top-Qualifikation für praktizierende Land- und Forstwirte. Insgesamt waren bei der Meisterbriefüberreichung 2018 130 Absolventinnen und Absolventen mit dabei. 76 Meisterbriefe wurden im Bereich Landwirtschaft, 12 im Weinbau, 13 in der Forstwirtschaft, 24 in der Bienenwirtschaft, 5 im Gartenbau und 2 in der Pferdewirtschaft verliehen.

Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes würdigte ihre Leistungen: „Unsere Meisterinnen und Meister können zu Recht selbstbewusst und stolz auf sich sein. Sie haben nicht nur die Meisterausbildung mit Bravour bestanden, sondern sie sind es auch, die Tag für Tag die beste Qualität zu den Konsumenten bringen. Unser Markt ist nicht durch eine Marktordnung abgesichert, sondern durch die Besonderheit der Produkte. Diese Qualitätsproduktion hat nur dann Sinn, wenn es welche gibt, die das zu schätzen wissen.“ Bewusstseinsbildung ist somit gefragt. Deshalb setzt sich die Landwirtschaftskammer NÖ gemeinsam mit dem Land NÖ dafür ein, dass in den Großküchen des Landes das Bestbieterprinzip umgesetzt wird und mit dem „Gut zu wissen“-Siegel die Herkunft von Fleisch und Eiern transparent gemacht wird.

Andreas Ehrenbrandtner, Obmann der ARGE (Arbeitsgemeinschaft)-Meister, wies auf die Bedeutung des Wissens in der heutigen Zeit hin: „Österreich gehört zu den Ländern mit den jüngsten landwirtschaftlichen Betriebsführern Europas. Diese Entwicklung möchten wir als ARGE Meister unterstützen und vorantreiben. Aus- und Weiterbildung sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Betriebsführung. Dabei wollen wir als ARGE Meister unseren Unternehmerinnen und Unternehmern mit entsprechenden Angeboten zur Seite stehen.“

Meister des Jahres: Die Besten der Besten

Auch heuer konnten sich die Besten unter den Meistern wieder über eine besondere Auszeichnung freuen. Meister des Jahres wurden Johannes Pieber aus Oberndorf an der Melk im Beruf Landwirtschaft, Ewald Schober-Schütt aus Gaweinstal im Beruf Weinbau und Kellerwirtschaft, Florian Kastner aus Zweiersdorf im Beruf Forstwirtschaft sowie Peter Jelinek aus Gumpoldskirchen und Christian Winkler aus Goldegg, Pongau im Beruf Bienenwirtschaft.

Zur ARGE der Meisterinnen und Meister in der Land- und Forstwirtschaft

Die ARGE der Meister bietet den über 5.300 Mitgliedern Weiterbildungsmöglichkeiten und
Erfahrungsaustausch. Ziel ist auch das allgemeine Verständnis für die Herausforderungen der Land- und Forstwirtschaft zu fördern. So werden regelmäßig Fachtagungen und Fachexkursionen angeboten. Die ARGE organsiert auch eine jährliche Benefizveranstaltung. Bislang konnten bereits über 34.000 EUR an in Not geratene bäuerliche Familien gespendet werden.

Über die Meisterausbildung

Im Zentrum der dreijährigen Meisterausbildung steht neben der fachlichen, persönlichen und unternehmerischen Weiterbildung, die Erstellung eines persönlichen Betriebsentwicklungskonzeptes. In dieser „Meisterarbeit“ geht es darum, Bestehendes zu überdenken, Talente zu erkennen, Fähigkeiten zu entwickeln und innovative Veränderungsschritte in den Betrieben einzuleiten.

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