Veränderung
Pohl geht... auch als HTL-Direktor

MISTELBACH. Wie Ernst es Alfred Pohl mit dem Wort "Rückzug" meinte, zeigt sein Abschied als HTL-Direktor. Nach dem er seine politischen Ämter abgelegt und die Schlüssel zum Bürgermeisterbüro der Bezirkshauptstadt an Christian Balon übergeben hatte, verlässt er nun auch die Direktion "seiner" HTL für Biomedizin und Gesundheitstechnik mit den beiden Standorten in Mistelbach und Zistersdorf. Wie in der Stadt übernimmt auch hier der bisherige Stellvertreter in Person von Stefan Gut.

Flugzeug steht bereit

Im Rahmen einer herzlichen und auch emotionalen Feier verabschiedete sich das Lehrerkollegium, der Eltern- und Absolventenverein, Personal- und Schülervertreter sowie die standortübergreifende Schulband von ihrem Direktor und überreichten ihm unter anderem ein symbolisches Segelflugzeug für den einen oder anderen „Start“ in der Freizeit! Der Schule selbst bleibt Alfred Pohl freilich auch in Zukunft erhalten, zum einen in seiner neuen, beruflichen Funktion als Qualitätsmanager bei der Bildungsdirektion Weinviertel, wo natürlich auch die Mistelbacher HTL in den Zuständigkeitsbereich des ehemaligen Bürgermeisters fällt, zum anderen wurde Alfred Pohl zum Ehrenmitglied des von ihm gegründeten „Vereins der Freunde und Absolventen der HTL Mistelbach“ ernannt.

Weggefährten

Und so stellten sich alle mit dankenden Worten und Geschenken bei ihrem ehemaligen Direktor ein: „Alfred und ich haben uns damals in der Industrie kennengelernt. Eines Tages, bei einem Kaffee, hatte er die wahnwitzige Idee, eine Schule zu gründen und meinte zu mir, ich könnte dort dann auch gleich unterrichten. Und genau so kam es letztlich auch. 2004 wurde die Schule, damals noch mit einer Klasse in der Volksschule in Mistelbach, gegründet und so begann auch unser gemeinsamer Weg“, schilderte der aktuelle Schulleiter Stefan Gut und ergänzte: „Ich danke dir für deine Leidenschaft und vor allem deinen Einsatz, den du hier geleistet hast. Du hast diese Schule in den letzten 15 Jahren aufgebaut und stets mit Leben befüllt!“

Dank kam auch von der Personalvertretung: „Wir alle verdanken dir, lieber Alfred, dass wir HTL sein dürfen. Du hast immer Visionen und Zukunftspläne im Kopf gehabt. Die HTL war schließlich dein Lebenstraum, mit der du auch deine persönlichen Spuren hinterlassen hast“, so Heinz Fischer seitens der Personalvertretung.

Alfred Pohl zeigte sich sichtlich gerührt von den vielen Dankesbekundungen und betonte: „Wenn man 15 Jahre und zwei Monate ein System aufgebaut und dort gearbeitet hat, von der ersten Vision an, dann fällt der Abschied nicht leicht. Aber das Kind kann laufen und steht auf beiden Beinen! Schule heißt, etwas gemeinsam tun, wo jeder etwas beitragen kann, mit der ganz klaren Vision, selbst einen Platz im Leben zu finden. Und genau das habe ich versucht, euch hier mitzugeben. Wenn ihr selbst an eurem Leben arbeitet, dann ist Schule eine Institution, die ihren Sinn und Zweck erfüllt hat“, so der ehemalige HTL-Direktor.

Autor:

Karina Seidl-Deubner aus Mistelbach

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