Poysdorf – eine Landwirtschaftliche Fachschule zum Herzeigen

Die Schülerinnen des ersten Jahrgangs mit ihrem Direktor Martin Faber
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Trotzdem die Schule in einigen Jahren nach Mistelbach übersiedeln muss, ist die Schülerzahl leicht ansteigend.

Ein Tag der offenen Tür, obwohl die Tür bald zugesperrt werden soll? Eine Gruppe fröhlicher, freundlicher Mädels oder jungen Damen erwarten die interessierten Gäste, um sie durch ihre Schule zu führen und ihnen sämtliche Räumlichkeiten zu zeigen. Auch Absolventinnen sind stolz auf ihre ländliche Hauswirtschaftsschule, eine erzählt, dass bereits das fünfte Mädchen aus ihrer Familie diese Schule besucht.

Zurzeit gab es nur Vorbesprechungen über den zur Übersiedlung notwendigen Neu- und Umbau an der landwirtschaftlichen Fachschule in Mistelbach. Weil es noch keinen Plan gibt, wird es schätzungsweis noch ein paar Jahre dauern bis es so weit ist. Vier Praxisräume müssen dazu gebaut und leere Räume als Klassenzimmer umgebaut werden. „Wir sind eine gute Schule und wollen uns, weil wir nach Mistelbach ziehen müssen, nicht krank jammern“, sieht Direktor Martin Faber, der mit seinem Lehrer- und Mitarbeiterteam an einem Strang zieht, auch den Vorteil, dass durch die Fleischverarbeitung und den Heurigenbetrieb in Mistelbach, mehr Praxisunterricht erteilt werden könne, „als Schule im Ländlichen Raum unterstützen wir die Schülerinnen und Schüler, ihr Leben in die Hand zu nehmen und zukunftsorientiert zu gestalten.“

Drei Module erleichtern eine individuelle Gestaltung des Bildungsweges

Während Modul I die landwirtschaftliche Grundausbildung beinhaltet, ermöglicht Modul 2 mit Unterricht und Praxis eine fachspezifische Schwerpunktsetzung für weitere anschließende Ausbildungsmöglichkeiten, mit verschiedenen Berufsabschlüsse sowie die Möglichkeit mit der "Mittleren Reife" abzuschließen.
Im Modul 3 (11. Schulstufe) findet die landwirtschaftliche Ausbildung mit der Meisterprüfung ihren Abschluss. Weitere derzeit mögliche Berufsabschlüsse im 3. Jahrgang sind HeimhelferIn, KinderbetreuerIn, Medizinische Bürofachkraft oder als FacharbeiterIn für Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement.
Nach einem zusätzlichen Jahr Berufspraxis steht die Möglichkeit zum(r) Betriebsdienstleistungskaufmann/frau offen.
Gute Anknüpfungsmöglichkeiten gäbe es in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, oder für andere Pflegeberufe, ein 3-jähriger Aufbau zur Matura, Berufsreifeprüfung, oder auch die Ausbildung zur Betriebs- und Dorfhelferin.
Auf Werte wie Beziehungsfähigkeit, Gemeinschaft, Gesundheit, Selbstwertgefühl, gesunde Umwelt und Leistung wird in dieser schönen, sympathischen Schule mit derzeit 91 Mädchen (5 – 7 Prozent der Schüler sind Burschen) großer Wert gelegt.

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