Umgesetzt mit Mitteln der EU

BEZIRK (ks). Was hat die EU uns je gebracht? Vieles! „Die nö. Landespolitik setzt die finanziellen Mittel enorm gut ein. So wird ein Euro nach Brüssel gezahlt, wir holen aber drei Euro an EU-Förderungen nach Niederösterreich“, weiß der zuständige Landesrat. Rund 495 Millionen Euro an EU-Fördermitteln sind letztes Jahr an Niederösterreich geflossen, wovon der Großteil an die Landwirtschaft ging.

Fließende Grenzen

Grenzüberschreitende Projekte unterstützte die EU in Niederösterreich mit 14 Millionen Euro. "3-E-Morava Nature" – beschäftigt sich mit Biodiversität und Lebensraumvernetzung – wurde mit knapp 1,3 Millionen unterstützt. Hiervon sind neben den Gänserndorfer Marchgemeinden auch Rabensburg und Bernhardsthal betroffen.
Die "Heritage SK-AT" kümmert sich um die lokalen Traditionen im Grenzraum, während das "Grüne Band" den Raum des Eisernen Vorhangs als einzigartiges Naturreservat schützt. Dank neuer Radwege kann man diesen nun auch unmotorisiert erkunden. Dafür flossen insgesamt für die Standorte Poysdorf und Zwettel an die Projektpartner Weinviertel Tourismus und Destination Waldviertel 734.000 Euro.
Unter "Gemeinsam Grenzenlos Gesund" versteht man die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in Niederösterreich, Südmähren und Südböhmen. Dafür lukrierte der Projektpartner Nö. Gesundheits- und Sozialfonds über eine halbe Million Euro.
Vier Projekte konnten über den "Wasserfonds" finanziert werden: das Wasserrückhaltebecken und der Erosionsschutz in Bernhardsthal, die Retentionsmulde in Neuruppersdorf, der Hochwasserschutz in Waltersdorf und das ETZ-Projekt "Polder Soutok". Dafür flossen 262.789,42 Euro in den Bezirk.

Betriebe

Konkret im Bezirk wurden über das Ressort "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" zwei Projekte unterstützt. Von den insgesamt 55,5 Millionen Euro floss ein Teil in den Bau des Verwaltungs- und Logistikzentrums des Plattenspielerherstellers Audio Tuning. Auch die Rupp Handelsgesellschaft in Ladendorf reichte ein Energieeffizienzprojekt ein.

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